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Diese Wiki-Seite enthält alle wichtigen technischen Informationen, die Sie für digitales schriftliches Prüfen in der Lernplattform Moodle der Universität Wien benötigen.

(warning) Voraussetzung für schriftliches digitales Prüfen in Moodle ist, dass die Teilnehmer*innen korrekt über u:space zum entsprechenden Prüfungstermin (eigener Moodle-Kurs) angemeldet sind.

Weiterführende Informationen zum digitalen Prüfen finden Sie auf der Website des CTL sowie studienrechtliche Informationen und Vorgaben auf der Website Studienpräses.

Inhalt

Vor der Prüfung

Varianten des schriftlichen digitalen Prüfens in Moodle

Aufgaben in Moodle

Online-Tests in Moodle

Umgang mit technischen Problemen während der digitalen Prüfung

Nach der Prüfung


Vor der Prüfung

Checkliste vor der Prüfung

  • Legen Sie einen eigenen Prüfungskurs in Moodle (empfohlen) an oder verknüpfen Sie den Prüfungstermin mit einem bestehenden Moodle-Kurs (nicht empfohlen für weniger mit Moodle vertraute Lehrende).
  • Kontrollieren Sie nach Anmeldeschluss, ob die angemeldeten Teilnehmer*innen im Moodle-Kurs registriert sind.
  • Synchronisieren Sie bei Bedarf im u:space die Anmeldungen in Moodle.
  • Legen Sie die für die Prüfung erforderlichen Inhalte (Aufgaben, Tests, Prüfungsbögen...) im Prüfungskurs an bzw. importieren Sie die notwendigen Inhalte des Vorlagenkurses und adaptieren Sie diese nach Ihrem Bedarf. Blenden Sie diese Inhalte noch für die Studierenden aus.
  • Testen Sie den Prüfungskurs in der Studierendenrolle durch.
  • Schalten Sie den Prüfungskurs für die Studierenden sichtbar bzw. kontrollieren Sie, ob der Kurs sichtbar ist.
  • Informieren Sie die Teilnehmer*innen zeitgerecht am besten via E-Mail über u:space, wo die Prüfung stattfindet (am besten mit Link zum betreffenden Prüfungskurs) und bitten Sie die Studierenden zu kontrollieren, ob sie Zugriff auf den Kurs haben.
  • Führen Sie eine Probeprüfung durch!
  • Bei Tests und Aufgaben mit kurzer Abgabefrist: Prüfungsaufsicht und deren Erreichbarkeit festlegen und den Studierenden bekannt geben.

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Einen Prüfungstermin für Moodle freischalten

Um schriftliche digitale Prüfungen in Moodle durchführen zu können, benötigen Sie einen Moodle-Kurs. Einen Prüfungstermin können Sie mit Moodle verknüpfen, wenn Sie für den Prüfungstermin im u:space (bzw. i3v) als Prüfer*in oder Sachbearbeiter*in eingetragen sind.

(warning) Für digitale schriftliche Prüfungen empfehlen wir, einen eigenen Prüfungskurs freizuschalten (und NICHT den LV-Kurs zu verwenden). Damit sind nur die zur Prüfung angemeldeten Studierenden im Prüfungskurs und Sie müssen weder darauf achten, ob die Studierenden ordnungsgemäß angemeldet sind, noch darauf, dass die Prüfungsunterlagen vor den anderen Teilnehmer*innen verborgen sind.


Um einen Prüfungskurs freizuschalten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Wählen Sie im u:space oben aus dem Lehre-Menü die Option Prüfungen (Noteneingabe) aus.
  • Klicken Sie auf das m-Symbol in der Zeile des betreffenden Prüfungstermins



 

  • Wählen Sie die Option neuen Moodle-Kurs anlegen und klicken Sie die Schaltfläche Kurs in Plattform anlegen.



(warning) Wir empfehlen, kein Häkchen bei Kurs in Moodle sichtbar schalten zu setzen. Ansonsten hätten alle angemeldeten Studierenden sofort Zugriff auf den Kurs. Folglich könnten die Inhalte versehentlich schon vorzeitig für die Studierenden angezeigt werden. Schalten Sie den Kurs lieber später direkt in Moodle frei, nachdem Sie die Inhalte angelegt haben und deren Sichtbarkeitseinstellungen überprüft haben.


(warning) Prüfungstermine, die einem vergangenen Semester zugeordnet sind, scheinen in der Kursübersicht in Moodle auch im entsprechenden Semester auf. Kommunizieren Sie das gegebenenfalls Ihren Teilnehmer*innen! Möchten Sie, dass der Prüfungskurs im aktuellen Semester angezeigt wird, ändern Sie in den Kurseinstellungen (Zahnradsymbol rechts oben > Einstellungen bearbeiten) das Kursbeginn-Datum entsprechend.



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Überprüfung der Anmeldungen in Moodle

Durch die Verknüpfung eines Prüfungstermins mit Moodle wird im Moodle-Kurs eine Gruppe erstellt, in die die Teilnehmer*innen, die im u:space den Status angemeldet haben, automatisch übernommen werden. Teilnehmer*innen, die sich im u:space abmelden, werden auch aus dem Moodle-Kurs wieder ausgetragen.

Kontrollieren Sie nach Anmeldeschluss, ob die zur Prüfung angemeldeten Studierenden auch tatsächlich in den Moodle-Kurs übernommen wurden:

  • Klicken Sie in der linken Navigationsleiste des Prüfungskurses in Moodle auf Teilnehmer/innen.
  • Wählen Sie aus dem Zahnradmenü rechts oberhalb der Teilnehmer*innen-Liste die Option Gruppen.



Der Name der Prüfungsgruppe setzt sich zusammen aus Semester, LV-Nummer bzw. Lehrinhalt, Prüfungsdatum und einer Zufallszahl, also z. B. SS2020-123456-1-20200630-2. In Klammer dahinter steht die Anzahl der in der Gruppe eingeschriebenen Teilnehmer*innen. Diese muss mit der Anzahl der Anmeldungen im u:space übereinstimmen.


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Synchronisation u:space – Moodle

Sollte die Anzahl der Teilnehmer*innen in der Moodle-Prüfungsgruppe (siehe oben) nicht mit der Anzahl der angemeldeten Teilnehmer*innen im u:space übereinstimmen, können Sie im u:space den Abgleich der Anmeldungen manuell anstoßen. Klicken Sie dazu wie oben beschrieben beim betreffenden Prüfungstermin auf das m-Symbol. Das Häkchen bei Studierende aktualisieren muss gesetzt sein. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Lernplattform aktualisieren.



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Prüfungsunterlagen und -aktivitäten in Moodle anlegen

Je nachdem, für welche Variante der schriftlichen digitalen Prüfung Sie sich entscheiden, können Sie nun in Ihrem Prüfungskurs in Moodle Aufgaben oder Tests erstellen bzw. die nötigen Prüfungsunterlagen – z. B. Fragebögen, Anweisungen etc. – im Moodle-Kurs hochladen und Informationen zur Prüfung bereitstellen.

Eine allgemeine Anleitung, wie in Moodle Arbeitsmaterialien und Aktivitäten eingebunden werden, finden Sie im Einführungsskriptum ab Seite 34.


Inhaltsvorlage verwenden

Bei Bedarf können Sie auch ein von CTL und ZID zur Verfügung gestelltes Template (Vorlagenkurs) in Ihren Kurs importieren.

  • Schreiben Sie sich dazu unter https://moodle.univie.ac.at/course/view.php?id=144324 in den Vorlagenkurs ein, um die Berechtigung zu erhalten, Inhalte daraus in Ihren eigenen Kurs zu übertragen.

  • Um Inhalte zu importieren, wechseln Sie in Ihren eigenen Prüfungskurs in Moodle und wählen rechts oben aus dem Zahnrad-Menü die Option Import. Sie können bereits beim Import entscheiden, welche Inhalte aus dem Vorlagenkurs Sie übernehmen möchten. Klicken Sie bei nicht benötigten Inhalten einfach die Häkchen weg.

  • Passen Sie anschließend die übernommenen Inhalte entsprechend an, indem Sie z. B. Verfügbarkeitszeiträume ändern, eigene Unterlagen und Fragen hinzufügen (eine genaue Schritt-für-Schritt-Beschreibung finden Sie im Vorlagenkurs) und nicht benötigte Inhalte löschen.

Anleitungen:

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Moodle-Kurs für Studierende sichtbar schalten

Damit die angemeldeten Studierenden die Prüfung in Moodle absolvieren können, muss der Prüfungskurs für sie sichtbar geschaltet werden und auch die relevanten Aktivitäten und Unterlagen selbst müssen im Kurs eingeblendet sein.

Wir empfehlen folgenden zeitlichen Ablauf:

  • Schalten Sie möglichst früh über u:space einen Moodle-Kurs für Ihre Prüfung frei, aber machen Sie den Kurs nicht sofort für die Teilnehmer*innen sichtbar (siehe oben).

    Ob Ihr Moodle-Kurs für die Teilnehmer*innen ausgeblendet ist, können Sie auf den ersten Blick am Link (Kurs für Studierende nicht sichtbar) auf der Hauptseite Ihres Prüfungskurses direkt unter dem Titel erkennen.


  • Legen Sie die für die Prüfung relevanten Aktivitäten (Aufgaben/Tests) in Ihrem Prüfungskurs an und laden Sie die benötigten Unterlagen hoch bzw. importieren Sie die Inhalte des Vorlagenkurses. Verbergen Sie aber alle diese Inhalte oder geben Sie in den jeweiligen Voraussetzungen ein Verfügbarkeitsdatum an. Anleitungen dazu finden Sie im Moodle-Einführungsskriptum auf den Seiten 49 und 50.

  • Am besten schreiben Sie in den obersten Abschnitt Ihres Prüfungskurses einen Willkommenstext oder allgemeine Informationen zur Prüfung (siehe Einführungsskriptum S. 25 ff). Verbergen Sie diese Nachricht nicht, damit die Studierenden, die den Kurs vor der Prüfung betreten, keinen (vermeintlich) leeren Kurs vorfinden und es zu keinen Verwirrungen kommt. Sie können auch hier schon alle organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen bekannt geben.

  • Legen Sie auch entsprechende Aktivitäten für eine Probeprüfung an. Diese verbergen Sie nicht vor den Teilnehmer*innen.

  • Kontrollieren Sie einige Tage vor der Prüfung nochmals, ob die Prüfungsinhalte verborgen sind, bzw. ob im Falle von definierten Voraussetzungen die Sichtbarkeit so geregelt wird, dass die Inhalte erst ab Prüfungsbeginn verfügbar sind. Sie erkennen für Studierende ausgeblendete Inhalte am Vermerk Für Teilnehmer/innen verborgen und über ein Verfügbarkeitsdatum geregelte Sichtbarkeiten am Vermerk Eingeschränkt sowie dem Verfügbarkeitsdatum daneben (z. B. Verfügbar am 30. Juni 2020). Die für die Probeprüfung nötigen Aktivitäten sollen nicht verborgen sein.

  • Wenn Sie die Sichtbarkeitseinstellungen der Aktivitäten kontrolliert haben und diese korrekt sind, schalten Sie den Kurs für die Teilnehmer*innen sichtbar. Das machen Sie in den Kurseinstellungen. Zu den Kurseinstellungen gelangen Sie, wenn Sie auf den Link Kurs für Studierende nicht sichtbar unter Ihrem Kurstitel klicken oder rechts oben im Kurs die Option Einstellungen bearbeiten aus dem Zahnrad-Menü auswählen. Um den Kurs für die Studierenden einzublenden, wählen Sie im Abschnitt Allgemeines bei Kurssichtbarkeit die Option Anzeigen aus und speichern die Einstellungen mittels Schaltfläche Speichern und anzeigen.



  • Sehen Sie sich zur Sicherheit Ihren Kurs nach der Sichtbarschaltung auch noch aus der Studierendensicht an, indem Sie rechts oben auf Ihren Namen klicken und dann aus dem Menü die Option Rolle wechseln und im folgenden Fenster Studierende/r wählen. Wechseln Sie anschließend wieder in Ihre Ausgangsrolle zurück.

  • Informieren Sie dann die Teilnehmer*innen am besten via E-Mail über u:space darüber, dass der Kurs verfügbar ist. So können die Studierenden überprüfen, ob sie prinzipiell Zugang zum Kurs haben und können die Probeprüfung machen. Etwaige technische Probleme können so schon im Vorfeld geklärt werden.

  • Blenden Sie zu Beginn der Prüfung alle verborgenen Elemente manuell ein bzw. kontrollieren Sie, ob die über Verfügbarkeitsdaten in den von Voraussetzungen gesteuerten Elemente sichtbar sind. Über Rolle wechseln (siehe oben) können Sie sich den Kurs aus der Studierendenperspektive ansehen.

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Probeprüfung durchführen

Egal für welche Prüfungsvariante Sie sich entscheiden, ermöglichen Sie Ihren Teilnehmer*innen auf jeden Fall eine Probeprüfung. Legen Sie dazu eine Aufgabe bzw. einen Test an oder verwenden Sie die jeweilige Aktivität aus dem Vorlagekurs. Dabei geht es vorrangig darum, dass sich die Studierenden mit den technischen Gegebenheiten vertraut machen können und etwaige technische Probleme schon im Vorfeld geklärt und behoben werden können. Aber auch Sie selbst haben so die Möglichkeit, die Prüfung zu simulieren und Fehler zu vermeiden.

Probeprüfungen sollten etwa 1 Woche vor der tatsächlichen Prüfung zur Verfügung gestellt werden. Kommunizieren Sie den Studierenden, dass die Teilnahme daran freiwillig ist und nicht in die Note einfließt.

Wir empfehlen auch, im Prüfungskurs ein Forum anzulegen, in dem die Studierenden Fragen zur Prüfung stellen können und technische Probleme, die im Rahmen der Probeprüfung aufgetreten sind, melden können bzw. geben Sie eine Kontaktadresse bekannt, wo sich die Studierenden bei Problemen melden können, falls Sie kein Forum moderieren wollen.

Anleitungen zu Foren:

Mehr zu Probeprüfungen finden Sie in diesem Wiki den Abschnitten Probeprüfungen mit Aufgaben und Probeprüfungen mit Tests.


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Prüfungsaufsicht planen

Bei schriftlichen digitalen Prüfungen mit kurz begrenztem Abgabezeitraum (d. h. Online-Tests, Aufgaben mit Download von Prüfungsbogen) muss unmittelbar vor, während und nach der Prüfung zumindest eine fachkundige Person für Fragen zur Prüfung und bei technischen Problemen erreichbar sein. Es wird dringend empfohlen, dass auch Kommunikationskanäle außerhalb von Moodle angeboten werden (falls jemand technische Probleme mit Moodle hat) und zumindest eine Person auch telefonisch erreichbar ist. Geben Sie schon im Vorfeld der Prüfung bekannt, wer wie während der Prüfung kontaktiert werden kann.

Über den OpenScape WebClient können Sie Ihre Festnetzdurchwahl im Büro auf Ihr (Dienst-)Handy umleiten. Eine Anleitung dazu finden Sie auf der ZID-Homepage unter Telefonie – u:phone. Sollten Sie keine eigene Durchwahl haben, kein Diensthandy besitzen und den Studierenden Ihre private Telefonnummer nicht bekannt geben wollen, klären Sie ab, ob jemand vom Sekretariat die Anrufe entgegennehmen und an Sie weiterleiten kann oder ob ein nicht genutzter Telefonanschluss, wie beispielsweise das Telefon eines Hörsaals oder eines Seminarraums, temporär auf Ihr Telefon umgeleitet werden kann.

Auch bei Take Home Exams sollte bekannt gegeben werden, wie etwaige Fragen und Probleme kommuniziert werden können. Wegen des geringeren Zeitdrucks (größeren Zeitspanne, in der die Abgabe möglich ist) kann hier auch ausschließlich auf asynchrone Kommunikation (E-Mail, Forum in Moodle) zurückgegriffen werden.

Mehr zur Online-Prüfungsaufsicht finden Sie unter:

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Varianten des schriftlichen digitalen Prüfens in Moodle


In Moodle lassen sich folgende Möglichkeiten für digitales schriftliches Prüfen umsetzen:


VarianteBeschreibungAnwendungsbeispieleVorteileNachteile/HerausforderungenUmsetzung in MoodleEmpfehlung

Take Home Exam

Den Studierenden werden eine oder mehrere Aufgabenstellungen vorgegeben, die im Rahmen einer Frist, die idealtypisch einige Tage dauert, zu erledigen sind.
(Ausführliche Beschreibung)
  • konkrete Planung einer Unterrichtseinheit zu einem bestimmten Thema erarbeiten
  • ein Statement unter Rückgriff auf Literatur richtigstellen
  • ein Konzept auf eine bestimmte Situation/einen Sachverhalt anwenden
  • geringe Anfälligkeit für technische Probleme (z. B. aufgrund schlechter Internetverbindung), da nur ein Down- und ein Upload innerhalb einer größeren Zeitspanne nötig ist
  • freie Zeiteinteilung und damit bessere Vermeidung störender Einflüsse während der Bearbeitung seitens der Studierenden
  • Plagiatsüberprüfung mit Turnitin möglich
  • hoher Korrekturaufwand
  • Beurteilung der Leistung ist eher schwierig zu standardisieren (Musterlösungen und Beurteilungsschemata sind hier hilfreich)
Aufgabe(thumbs up)

Prüfungsbogen zum Download

Die Studierenden laden einen Prüfungsbogen herunter, bearbeiten diesen auf dem eigenen Computer und laden den ausgefüllten Bogen innerhalb einer bestimmten, kurzen Frist (z. B. 2 Stunden) am selben Tag wieder in Moodle hoch. Die Fragen sind wie bei einer "klassischen" schriftlichen Prüfung im Hörsaal offen.
(Ausführliche Beschreibung)
  • Erklären von Sachverhalten anhand selbst überlegter Beispiele
  • Interpretation von Daten
  • Begründung von Entscheidungen


  • geringe Anfälligkeit für techische Probleme (z. B. aufgrund schlechter Internetverbidung), da nur ein Down- und ein Upload innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne nötig ist
  • Plagiatsüberprüfung mit Turnitin möglich
  • hoher Aufwand bei der Konstruktion von Fragen, die nicht auf Wissensüberprüfung abzielen
  • hoher Korrekturaufwand
Aufgabe(thumbs up)
Schriftliche Prüfungen direkt in MoodleOffene Fragen bzw. Fragen verschiedener Formate werden innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums direkt in Moodle beantwortet.
(Ausführliche Beschreibung)
Eignet sich grundsätzlich für jede Form der schriftlichen Prüfung.
  • verschiedene Frageformate können verwendet werden
  • Auswertung erfolgt außer bei Freitext-Fragen (=offene Fragen) automatisiert
  • geeignet für jede Form von schriftlicher Prüfung
  • Technische Probleme (z. B. aufgrund schlechter Internetverbindung) können zu einem ungewollten Prüfungsabbruch führen.
  • Zusatzaufwand für Lehrende mit wenig Moodle-Erfahrung
  • Nicht wiederverwendbar: Fragen kursieren nach der Prüfung möglicherweise unter den Studierenden und können daher nur für einen Prüfungstermin verwendet werden.
Test(thumbs up)(thumbs down)
Online-Multiple-Choice-Prüfungen in Moodle

Multiple-Choice-Fragen werden innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums direkt in Moodle bearbeitet.
(Ausführliche Beschreibung)

Wissensfragen, Verständnisfragen, Anwendungsfragen, Analysefragen mit vorgegebenen Antworten, aus denen die Studierenden die richtige/n auswählen müssen.

  • Auswertung erfolgt automatisiert
  • bereits bestehende Fragepools von Offline-Tests können verwendet werden

  • Technische Probleme (z. B. aufgrund schlechter Internetverbindung) können zu einem ungewollten Prüfungsabbruch führen.
  • Nicht wiederverwendbar: Fragen kursieren nach der Prüfung möglicherweise unter den Studierenden und können daher nur für einen Prüfungstermin verwendet werden.
  • Reine Wissensfragen sind mit Lernunterlagen oder einem zweiten internetfähigen Endgerät leicht und schnell lösbar.
  • schwieriger im Open-Book-Format realisierbar
Test(thumbs up)(thumbs down)


(warning) Es empfiehlt sich generell, digitale schriftliche Prüfungen im Open-Book-Format zu konzipieren. Dabei dürfen Studierende ihre Lernmaterialien und alle verfügbaren Hilfsmittel verwenden. Die Prüfungsaufgaben zielen aus diesem Grund nicht auf die Wiedergabe von Wissen, sondern auf Transfer- und Anwendungsleistungen ab. Dies ist für jede Prüfung sinnvoll, die die Studierenden ohne Aufsicht durchführen, da das Verwenden von Hilfsmitteln weder verhindert noch ausreichend kontrolliert werden kann.

Auch im Open-Book-Format gelten die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis. Um Missverständnisse und Plagiate zu vermeiden, kommunizieren Sie den Studierenden bitte, wie mit Literatur umzugehen ist, ob z. B. direkte Zitate erwünscht sind und wie diese zu zitieren sind.


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Aufgaben in Moodle

Take Home Exams und digitale schriftliche Prüfungen mittels Prüfungsbogen zum Download können in Moodle mittels der Aktivität Aufgabe umgesetzt werden.

(warning)  Verwenden Sie für digitale schriftliche Prüfungen, bei denen Dateien eingereicht werden sollen, unbedingt nur die Aktivität Aufgabe. Der Studierendenordner eignet sich nicht dafür! Einerseits kann im Studierendenordner nicht benotet werden, andererseits werden hier bei den Standardeinstellungen die hochgeladenen Dateien sofort für die anderen Studierenden sichtbar! Bei Aufgaben hingegen sehen die Studierenden immer nur die eigenen Einreichungen.


Organisatorisches

Wenn Sie Ihre schriftlichen Prüfungen in Moodle mittels der Aktivität Aufgabe durchführen wollen, ist dazu ein Prüfungstermin und eine Anmeldung über u:space nötig.  Auch hier empfehlen wir, einen eigenen Prüfungskurs freizuschalten. Die notwendigen Schritte, um einen Moodle-Kurs für den Prüfungstermin anzulegen und einzurichten, entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Vor der Prüfung auf dieser Wiki-Seite.

Anleitungen zur Erstellung und Bewertung von Aufgaben

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Hinweise und Empfehlungen

  • (warning) Achtung: Im Gegensatz zu Tests dürfen Sie Aufgaben nicht vor der Prüfung für die Studierenden sichtbar schalten, weil diese sonst vorab die Aufgabestellung sehen bzw. den Fragebogen herunterladen können. Die Verfügbarkeitsdaten beziehen sich ausschließlich auf den Zeitraum, in dem die Lösungen eingereicht werden können.

  • Geben Sie alle relevanten Informationen im Beschreibungsfeld der Aufgabe an. Bezüglich des Textes können Sie sich am Vorlagenkurs orientieren und gegebenenfalls spezifische Anforderungen an die abzugebende Datei ergänzen, wie z. B. erforderlicher Mindest- und oder Höchtsumfang, Dateiformat (z. B. PDF).
  • Dateien wie Prüfungsbögen, Vorlagen, Deckblatt oder zusätzliche Materialien, die zur Bearbeitung bzw. Lösung der Aufgabe benötigt werden, können in den Einstellungen der Aufgabe direkt unter Zusätzliche Dateien an die Aufgabe angehängt werden und müssen nicht extra als Dateien bzw. in einem Ordner auf der Kurs-Hauptseite eingebunden werden.

  • Vor allem bei Aufgaben mit Prüfungsbogen zum Downloaden, die innerhalb einer kurzen Frist abgegeben werden müssen, stellen Sie unter Letzte Abgabemöglichkeit am besten 30 Minuten nach Fälligkeitsdatum ein. Dadurch können Abgabe noch 30 Minuten nach dem Abgabeende hochgeladen werden, falls es zu technischen Problemen gekommen ist (diese Einreichungen erhalten in der Abgabeübersicht einen Verspätet-Vermerk). Das Datum der letzten Abgabemöglichkeit wird Studierenden nicht angezeigt. Falls Sie keine Letzte Abgabemöglichkeit setzen, können die Studierenden unbegrenzt über das Fälligkeitsdatum hinaus noch Dateien hochladen. 

    (warning) Wenn Sie eine Abgabe nach dem Fälligkeitsdatum erlauben und eine Plagiatsprüfung mit Turnitin durchführen lassen möchten, dürfen Sie in den Einstellungen für die Geschwindigkeit beim Erstellen des Berichts NICHT die Option Bericht am Fälligkeitsdatum erstellen auswählen, da  sonst verspätet abgegebene Arbeiten nicht überprüft werden können!


  • Verwenden Sie aus Gründen der Rechtssicherheit das Deckblatt für digitale schriftliche Prüfungen (unter Downloads), das dem Prüfungsbogen vorangestellt sein muss. Es enthält alle für die Studierenden relevanten studienrechtlichen Informationen. Für Prüfungen ist das Word-Dokument zu verwenden. Bitte fügen Sie bei den Informationen zur Prüfung auch die Anzahl der Fragen ein, damit es hier zu keinen Missverständnissen kommt.

  • Lassen Sie die Datei(en) als PDF abgeben. Damit haben Sie bei der Bewertung in Moodle die Möglichkeit, sich das Dokument direkt in der Aufgabe anzusehen und bei Bedarf Kommentare, Markierungen etc. zu machen, die Sie den Studierenden auch im Rahmen einer Online-Prüfungseinsicht als Feedback zur Verfügung stellen können. Informieren Sie die Studierenden vor allem bei Prüfungen mit Prüfungsbogen, der innerhalb eines kleinen Zeitfensters abgegeben werden muss, schon im Vorfeld darüber, dass ein PDF abgegeben werden muss, damit sich die Studierenden rechtzeitig um die technischen Voraussetzungen kümmern können bzw. ausprobieren können, ob die PDF-Erstellung auf ihrem Gerät funktioniert.

  • Sollen im Rahmen der Prüfung von den Studierenden selbst Zeichnungen, Formeln etc. angefertigt werden, kann dies auf einem Blatt Papier händisch erfolgen. Das Blatt kann dann fotografiert oder eingescannt und in Moodle hochgeladen werden. Achtung: Dazu ist es notwendig, dass Sie den Studierenden erlauben, mehr als nur eine Datei hochzuladen. Sie können alternativ auch verlangen, dass das fotografierte Blatt in das Dokument eingefügt wird und dann als Gesamt-PDF abgespeichert wird. Es empfiehlt sich jedenfalls, derartiges im Rahmen einer Probeprüfung einmal auszuprobieren, damit die Studierenden einerseits den technischen Ablauf einmal ausprobieren können und andererseits Sie kontrollieren können, ob die eingereichten Dateien ausreichend gut lesbar sind.


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Textähnlichkeitsprüfung mit Turnitin

In Aufgaben in Moodle gibt es die Möglichkeit, die eingereichten Dateien einer Plagiatsprüfung zu unterziehen. Wählen Sie dazu zunächst in den Einstellungen der Aufgabe im Abschnitt Textähnlichkeitsprüfung – Turnitin bei Turnitin aktivieren die Option Ja aus. Anschließend können Sie die weiteren Einstellungen für die Textähnlichkeitsprüfung vornehmen. Eine Kurzanleitung dazu finden Sie im Moodle-Tutorial-Kurs, in den Sie sich selbst einschreiben können, unter Hilfe für Lehrende > Sonstige Anleitungen.

 

(warning) Nachträgliche Änderungen des Fälligkeitsdatums der Aufgabe oder der Geschwindigkeit beim Erstellen des Berichts (sofort oder erst am Fälligkeitsdatum) wirken sich nicht aus! Der Echtheitsbericht wird immer basierend auf den ursprünglichen Einstellungen erstellt (Ausnahme: importierte oder kopierte Aufgaben, solange es keine studentischen Abgaben gibt und keine andern Einstellungsänderungen vorgenommen und gespeichert wurden).


Hinweise und Tipps:

  • Bitte weisen Sie Ihre Studierenden darauf hin, dass sie, wenn sie vorher noch nie eine Datei in einer Aktivität mit Turnitin-Textähnlichkeitsprüfung hochgeladen haben, der Endbenutzer Lizenzvereinbarung (EULA) unbedingt zustimmen müssen. Geschieht das nicht, können zwar Dateien in der Aufgabe hochgeladen werden, es erfolgt aber keine Textähnlichkeitsprüfung.

  • Ob die Weiterleitung an Turnitin erfolgreich war, sehen Sie an der Turnitin-ID unter der hochgeladenen Datei. Sobald der Echtheitsbericht erstellt ist, wird ein farbiges Feld mit einer Prozentzahl angezeigt, das Sie anklicken können, um den Echtheitsbericht einzusehen.




  • Auch wenn die Turnitin-Einstellungen der Aufgabe vorsehen, dass der Echtheitsbericht sofort erstellt wird, dauert es meist etwas, bis ein Bericht tatsächlich zur Verfügung steht. Normalerweise sind die Berichte innerhalb einer Stunde erstellt.

  • Wenn Sie die Textähnlichkeitsberichte erst am Fälligkeitsdatum erstellen lassen, werden alle Abgaben gleichzeitig überprüft und im Fall, dass Studierende voneinander abgeschrieben haben, wird das in allen betroffenen Einreichungen als Übereinstimmung angezeigt. Der Nachteil bei dieser Methode ist allerdings, dass Lösungen, die sehr knapp vor Ende der Abgabefrist eingereicht wurden, bis zum Fälligkeitsdatum unter Umständen noch nicht an Turnitin übermittelt wurden (die Übermittlung kann etwas dauern) und damit keiner Plagiatsprüfung unterzogen werden können. Gleiches gilt für Abgaben, die aufgrund einer zugestandenen letzten Abgabefrist verspätet abgegeben wurden und daher zum Fälligkeitstermin noch keine Turnitin-ID hatten.
    Ein Nachteil bei sofortiger Berichterstellung ist wiederum, dass die erste eingereichte Arbeit mit plagiiertem Text einer anderen studentischen Arbeit nicht als Plagiat gekennzeichnet wird, obwohl es sein könnte, dass der*die Studierende zwar abgeschrieben hat, aber trotzdem vor dem*der eigentlichen Verfasser*in abgegeben hat.

  • Auch das vorgesehene offizielle Deckblatt wird einer Textähnlichkeitsprüfung unterzogen. Dadurch ergeben sich erhöhte Übereinstimmungswerte. Sie können das Deckblatt und die eigentliche Lösungsdatei auch separat in der Aufgabe hochladen lassen, wenn Sie Turnitin aktiviert haben. In dem Fall müssen Sie in den Einstellungen der Aufgabe das Hochladen von 2 Dateien erlauben. Für jede der beiden Dateien erfolgt dann eine getrennte Textähnlichkeitsprüfung, wobei nur die der Lösungsdatei relevant ist.

 

Weiterführende Informationen und Anleitungen zu Turnitin


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Probeprüfungen mit Aufgaben


Allgemeine Hinweise zu Probeprüfungen finden Sie im Abschnitt Probeprüfungen

Auch wenn Sie eine schriftliche Prüfung mit Aufgaben in Moodle planen, empfehlen wir, Ihren Teilnehmer*innen eine Probeprüfung mit einer (kurzen) Aufgabe zur Verfügung zu stellen vor allem, wenn ...

  • ... die Lösung der Prüfung als PDF-Datei abgegeben werden soll. Die Studierenden können so einerseits testen, ob das Erstellen von PDFs bei ihnen funktioniert und andererseits auch das Hochladen von Dateien in einer Aufgabe einmal ausprobieren.

  • ... die Studierenden selbst Zeichnungen, Formeln etc. anfertigen müssen, die dann eingescannt oder fotografiert in Moodle hochgeladen werden sollen. Einerseits können die Studierenden so den technischen Vorgang einmal durchspielen, andererseits können Sie dabei überprüfen, ob die eingereichten Dateien ausreichend gut lesbar sind.

Weisen Sie die Studierenden auf die Möglichkeit hin, diese Probeprüfung zu absolvieren, und kommunizieren Sie, dass dies freiwillig ist und nicht in die Benotung einfließt.

Damit Sie nicht weiter darauf achten müssen, dass die Probeaufgabe nicht in die Benotung einfließt, stellen Sie am besten in den Einstellungen im Abschnitt Bewertung unter Typ die Option Kein ein. Damit können Sie zwar Feedback zu den Probeaufgaben schreiben, aber keine Punkte dafür vergeben und diese Aufgabe wird bei der Berechnung der Gesamtnote des Kurses (Kurs gesamt in den Bewertungen) nicht berücksichtigt.



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Prüfungsantritt bestätigen lassen

Im Gegensatz zu Online-Tests sehen Sie in einer Aufgabe nicht, wer mit der Aufgabe begonnen hat, d.h. den Prüfungsbogen heruntergeladen hat oder die Aufgabenstellung gelesen hat. Deshalb wird empfohlen, sich von den Studierenden vor der Prüfung den Prüfungsantritt bestätigen zu lassen, und die Prüfungsaufgabe nur für diese Studierenden freizuschalten.

In Moodle können Sie das mit Hilfe der Aktivität Gruppenverwaltung und einer Voraussetzungskette einrichten:

(blue star) Legen Sie zunächst eine Gruppenverwaltung an (Hinweis: Sie können auch die Gruppenverwaltung aus dem Vorlagenkurs in Ihren Prüfungskurs importieren).

Anleitungen zur Gruppenverwaltung finden Sie hier:

    • Weisen Sie die Studierenden im Beschreibungsfeld der Gruppenverwaltung darauf hin, dass...
      ... sie sich hier nochmals anmelden müssen, damit die Prüfung für sie freigeschaltet wird.
      ... diese Anmeldung verbindlich ist uns als Prüfungsantritt zählt, auch wenn sie keine Lösung einreichen.
      ... eine Abmeldung nicht mehr möglich ist.

    • Geben Sie im Abschnitt Verfügbarkeit unter Anmeldebeginn einen Zeitpunkt vor Prüfungsbeginn an (z.B. 15 Minuten vorher). Ab diesem Zeitpunkt können die Studierenden dann durch Anmeldung zur Prüfungsgruppe ihren Prüfungsantritt verbindlich bestätigen.
    • Lassen Sie in den Instanzeinstellungen die Selbstanmeldung zu, erlauben Sie aber keine Abmeldung mehr.



    • Speichern Sie die Einstellungen mittels Schaltfläche mittels Speichern und anzeigen.


(blue star) Im nächsten Schritt erstellen Sie nun die Prüfungsgruppe, für die sich die Studierenden anmelden sollen.

    • Wählen Sie in der Gruppenverwaltung das Register Administration > Gruppe erstellen und nehmen Sie folgende Einstellungen vor: 
      • Modus = Gruppenzahl N festlegen
      • Gruppenanzahl N = 1
      • Mitglieder zuordnen = Keine Zuordnung
      • Unter Namensschema vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für die Prüfungsgruppe, z.B. "Prüfungsantritt"


    • Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Gruppen erstellen. Eine Vorschau wird angezeigt. Sie müssen nochmals mit Weiter bestätigen, damit die Gruppe auch tatsächlich angelegt wird.

    • Wechseln Sie in das Register Administration > Gruppen verwalten und vergewissern Sie sich, dass die soeben angelegte Gruppe in der Gruppenverwaltung aktiv ist (grüner Punkt in der Spalte Status).




(blue star) Schränken Sie abschließend über die Voraussetzungen in den Einstellungen der Prüfungsaufgabe den Zugriff auf die Prüfungsgruppe ein.

Anleitungen zum Setzen von Voraussetzungen:


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Online-Tests in Moodle

Bei Online-Tests beantworten die Studierenden innerhalb eines begrenzten Zeitraums direkt in der Lernplattform die Prüfungsfragen.

Organisatorisches


  • Da die Gefahr einer Überlastung von Moodle bestehen könnte, wenn zu viele große Prüfungen gleichzeitig stattfinden, müssen Prüfungstermine von Prüfungen mit Online-Tests, bei denen mehr als 100 Teilnehmer*innen erwartet werden, jedenfalls beim jeweiligen SSC/SSS gemeldet und vom SSC/SSS bestätigt werden. Kontaktieren Sie dazu bitte Ihr SSC/SSS!

  • An einem Test sollen nicht mehr als etwa 500 Personen gleichzeitig teilnehmen. Gegebenenfalls muss die Prüfung gesplittet werden und es müssen zwei oder mehrere unterschiedliche Tests (hintereinander) für einen Prüfungstermin angeboten werden. 

  • Das Zeitfenster, in dem ein Test bearbeitet werden kann, sollte nicht zu kurz angesetzt werden, damit nicht alle Studierenden zur gleichen Zeit beginnen (müssen). So kann einer eventuell möglichen Überlastung der Server entgegengewirkt werden. Die Prüfungszeit für die Studierenden ändert sich dadurch nicht, da die Zeit individuell beim Starten des Tests zu laufen beginnt. Es empfiehlt sich, für eine beispielsweise 60 Minuten dauernde Prüfung zumindest 75 Minuten, besser aber mehr, anzusetzen.

  • Unter Zeitbegrenzung legen Sie die maximale individuelle Bearbeitungszeit fest. Diese Bearbeitungszeit läuft allerdings nicht über den Testschließungszeitpunkt hinaus. Wenn Ihr Test also beispielsweise um 13 Uhr endet und eine Bearbeitungszeit von 30 Minuten vorgesehen ist, können nur die Studierenden, die bis spätestens 12:30 Uhr mit dem Test beginnen, die volle Bearbeitungszeit nutzen. Fängt jemand erst um 12:45 Uhr an, bleiben ihm*ihr nur 15 Minuten.

  • Die notwendigen Schritte, um einen Moodle-Kurs für Prüfungen mit Tests anzulegen und einzurichten, entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Vor der Prüfung auf dieser Wiki-Seite. Bitte erstellen Sie einen neuen Moodle-Kurs für die Prüfung und integrieren Sie diesen nicht in Ihren LV-Kurs.


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Allgemeine Anleitungen zur Testerstellung

Empfohlene Testeinstellungen und Hinweise


Beschreibung

Geben Sie im Beschreibungsfeld des Tests die wichtigsten Informationen ein.

Das sind einerseits die Informationen, die am Deckblatt für schriftliche Prüfungen (im Bereich Downloads) angeführt sind. Mit dem Start des Tests erklären die Studierenden gleichzeitig die Kenntnisnahme dieser Informationen.

Führen Sie andererseits in der Beschreibung auch an, wenn es in Ihrem Test Besonderheiten gibt wie z.B. wenn...

  • ... die Bearbeitungsreihenfolge der Fragen vorgegeben ist und keine freie Navigation zwischen den Fragen erlaubt ist,
  • ... MC-Fragen nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip bewertet werden (Fragetyp Alles-oder-nichts Multiple Choice),
  • .... negative Punkte bei MC-Fragen möglich sind (Einstellung Nur eine Antwort erlauben und Punkteabzüge für falsche Antworten festgelegt).

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Zeiteinstellungen

  • Um einen Zeitraum festzulegen, in dem der Test bearbeitet werden kann bzw. um die maximale individuelle Bearbeitungsdauer einzutragen, müssen Sie zunächst die Checkboxen bei Aktiviert anhaken.

  • Legen Sie einen größeren Rahmen für die Testöffnung fest als Bearbeitungszeit vorgesehen ist. Setzen Sie den Testöffnungszeitpunkt ein paar Minuten vor dem offiziellen Prüfungsbeginn fest. Damit verteilt sich der Einstieg in den Test etwas und es kann vermieden werden, dass Studierende, die kurz vor Testbeginn auf den Test klicken, ständig den Browser aktualisieren (was zusätzliche Serverlast erzeugt), weil sie den Test noch nicht starten können. Geben Sie auch beim Testschließungszeitunkt mindestens 10 bis 15 Minuten mehr an, als die Bearbeitungszeit ab Testöffnung dauern würde. Damit bleibt den Studierenden, die sich etwas zu spät eingeloggt haben oder bei denen das Aufrufen des Tests etwas länger gedauert hat, die volle Bearbeitungszeit.

  • Unter Zeitbegrenzung legen Sie die maximale individuelle Bearbeitungszeit fest. Diese Bearbeitungszeit läuft allerdings nicht über den Testschließungszeitpunkt hinaus. Wenn Ihr Test also beispielsweise um 13 Uhr endet und eine Bearbeitungszeit von 30 Minuten vorgesehen ist, können nur die Studierenden, die bis spätestens 12:30 Uhr mit dem Test beginnen, die volle Bearbeitungszeit nutzen. Fängt jemand erst um 12:45 Uhr an, bleiben ihm*ihr nur 15 Minuten.

  • Die maximale Bearbeitungszeit lässt sich nur für den gesamten Test, nicht aber für einzelne Fragen festlegen.

  • Unter Wenn die Zeit abgelaufen ist wählen Sie am besten die Option Der Testversuch wird automatisch abgegeben. Der Testversuch wird dann automatisch abgegeben, wenn die Bearbeitungszeit abgelaufen ist oder der Testschließungszeitpunkt erreicht ist. Bei allen anderen Varianten müssen die Studierenden aktiv auf eine Abgabetaste klicken und der Test kann nicht bewertet werden, wenn ein*e Studierende*r das vergisst oder übersieht.


Anmerkung: Eine zeitlich strenge Taktung der Fragen, um die Verwendung von unerlaubten Hilfsmitteln zu verhindern, ist aus technischen und didaktischen Gründen nicht zu empfehlen. Konzipieren Sie besser Ihre Fragen im Open-Book-Format.

(warning) Kommunizieren Sie Ihren Studierenden gegebenenfalls, dass ...

... ein Testfenster zur Bearbeitung zur Verfügung steht und darin die Bearbeitungszeit individuell startet.

... die Bearbeitungszeit aber nicht über den Testschließungszeitpunkt hinausgeht.

... die Bearbeitungszeit nicht überschritten werden kann und der Test automatisch geschlossen wird, wenn die Bearbeitungszeit vorbei ist.

... der Timer auch bei einem Ausfall der Internetverbindung oder bei schlechter Internetverbindung weiter läuft.


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Fragenanordnung

  • Stellen Sie unbedingt ein, dass jede Frage auf einer eigener Seite angezeigt wird. Damit werden bereits beantwortete Fragen zwischengespeichert und im Fall von technischen Problemen wie z. B. Abbruch der Internetverbindung gehen nicht alle Antworten verloren.

  • Wir empfehlen außerdem, den Studierenden zu erlauben, in beliebiger Reihenfolge zwischen den Fragen zu wechseln und damit zu ermöglichen, für sie schwierigere Fragen zurückzustellen und später zu beantworten. Stellen Sie dazu bei Navigation die Option Selbstgewählt ein.


(warning) Kommunizieren Sie den Studierenden unbedingt, wenn die Fragenreihenfolge vorgegeben und keine selbstgewählte Navigation erlaubt ist, d.h. das Studierenden zu keiner Seite zurückgehen dürfen. Bei dieser Konfiguration besteht die Gefahr, dass eine Frage durch den Studierenden übersprungen wird, wenn ein Doppelklick auf den Button "Weiter" erfolgt.


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Frageverhalten

  • Die meisten Fragetypen, bei denen Sie die Antwortmöglichkeiten vorgeben, erlauben die Einstellung, dass die Reihenfolge der Antwortalternativen einer Frage bei jedem Testversuch nach dem Zufallsprinzip dargeboten wird. Die Einstellung muss sowohl im Test als auch in den betreffenden Fragen vorgenommen werden.


    Auch das Mischen der Fragen selbst ist möglich. Diese Einstellung können Sie allerdings erst vornehmen, wenn der Test angelegt ist. Die Einstellungsmöglichkeit ist in der Ansicht, in der die Fragen zum Test hinzugefügt werden können (Testinhalt bearbeiten), zu finden.


    Durch das Mischen von Fragen und Antworten erhält jede*r Studierende*r, der*die den Test bearbeitet, eine andere Reihenfolge der Fragen und der Antwortoptionen innerhalb der Fragen. Damit wird es den Studierenden erschwert, die Antworten miteinander zu vergleichen.

  • Im Abschnitt Frageverhalten der Testeinstellungen können Sie außerdem festlegen, wann die Fragen ausgewertet werden sollen. Wir empfehlen, die Standardeinstellung Spätere Auswertung zu belassen. Damit muss ein Test erst abgegeben sein, bevor die Bewertung erfolgt. 



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Überprüfungsoptionen

Im Abschnitt Überprüfungsoptionen legen Sie fest, was die Studierenden bei einer etwaigen Online-Prüfungseinsicht sehen können. Wir empfehlen für den Fall, dass Sie eine Online-Prüfungseinsicht planen, nur Häkchen unter Wenn der Test abgeschlossen ist zu setzen. Das bedeutet, dass zu diesem Zeitpunkt niemand mehr den Test bearbeiten kann und damit eine Weitergabe von Lösungshinweisen aufgrund der Prüfungseinsicht an andere Studierende keine Auswirkungen mehr auf deren Ergebnisse hat.

Anmerkungen:

  • Direkt nach dem Versuch zeigt Studierenden etwa 2 Minuten, nachdem sie den Test abgegeben haben, die eigenen Testergebnisse und Später, während der Test noch geöffnet ist bedeutet, dass Studierende, die den Test schon bearbeitet haben, bis zum allgemeinen Testschließungszeitpunkt ihre Ergebnisse sehen können. Beide Optionen sind für eine Online-Prüfungseinsicht nur bedingt geeignet, da u. U. andere Studierende den Test noch bearbeiten und von ihren Kommiliton*innen Lösungshinweise aufgrund deren Prüfungseinsicht erhalten könnten.
  • Freitextfragen werden nicht automatisch ausgewertet. Erreichte Punkte werden den Studierenden in diesem Fall erst angezeigt, wenn die Fragen von den Lehrenden beurteilt wurden.

Anleitung:


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Weitere Zugriffsbeschränkungen

Die in diesem Abschnitt möglichen Zugriffseinstellungen zielen vor allem darauf ab, den Zugriff auf den Test nur von bestimmten Prüfungsräumen aus zu erlauben und machen daher bei Tests, die von zu Hause aus bearbeitet werden, keinen Sinn. Die Einstellung Vollbild-Popup mit Javascript-Sicherheit ist überdies weitgehend unwirksam. Es können auf jeden Fall weitere Browser geöffnet werden und bei einigen Browsern auch Tabs und weitere Browserfenster. Darüber hinaus kann nicht verhindert werden, dass Studierende gleichzeitig mit einem zweiten Gerät (z. B. Tablet oder Smartphone) arbeiten. Es ist daher sinnvoller, die Prüfung im Open-Book-Format zu konzipieren. Anmerkung: Kommunizieren Sie auch bei Tests im Open-Book-Format, wie mit der verwendeten Literatur umzugehen ist (Zitierregeln etc.).


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Fragetypen

In Moodle stehen zahlreiche verschiedene Fragetypen, die Sie für Ihre Online-Tests verwenden können, zur Verfügung. Gespeichert werden alle Fragen in der Fragensammlung des Kurses, die Sie über den entsprechenden Menüpunkt in der linken Navigationsleiste aufrufen können. Sie können die Testfragen sowohl in der Fragensammlung selbst als auch direkt im Test erstellen. Die Studierenden sehen die Fragensammlung nicht.

Einen Überblick über die Fragetypen und Hilfestellungen dazu finden Sie unter https://docs.moodle.org/38/de/Fragetypen (Links zu den einzelnen Anleitungen finden Sie auf dieser Seite auch bei den einzelnen Fragetypen weiter unten).


Neue Testfrage erstellen

Um eine neue Frage in der Fragensammlung zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Klicken Sie in der linken Navigationsliste des Kurses auf Fragensammlung.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Frage erstellen ...
  • Wählen den gewünschten Fragetyp aus der Liste aus.
  • Klicken Sie auf Hinzufügen.
  • Es öffnet sich ein Formular, in dem Sie die Frage eingeben und die individuellen Einstellungen für diese Frage vornehmen (siehe dazu die Anleitungen zu den einzelnen Fragetypen unten). Hinweis: Der Titel der Frage dient dazu, die Frage in der Fragensammlung leichter auffinden zu können. Die Studierenden sehen diesen nicht.
  • Speichern Sie die Frage mittels Schaltfläche Änderungen speichern.


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Freitextfragen

Für schriftliche digitale Prüfungen wird empfohlen, hauptsächlich mit Freitextfragen zu arbeiten, da sich diese besonders gut für Prüfungen im Open-Book-Format eignen und Studierenden erlaubt, ausführlich über ein bestimmtes Thema zu schreiben.

Freitextfragen sind die einzigen Fragen in Moodle, die nicht automatisch ausgewertet werden, sondern manuell bewertet werden müssen.

Eine Anleitung zur Erstellung und Bewertung von Freitextfragen finden Sie auf der offiziellen Moodle-Website unter: https://docs.moodle.org/38/de/Freitext

Die Studierenden können ihre Antworten in einem Texteditor oder in einem Word- oder Open-Office-Dokument möglichst unformatiert vorschreiben und dann in die entsprechenden Antwortfelder des Tests kopieren. Das hat den Vorteil, dass vor allem bei längeren Antworten der Text nicht verloren geht, wenn mitten während der Eingabe noch vor dem Zwischenspeichern technische Probleme auftreten. Zu beachten ist, dass keine Emoticons in die Textfelder in Moodle kopiert werden dürfen – damit kann dann oft der ganze Text nicht gespeichert werden.


(warning) Kommunizieren Sie den Studierenden, offene Fragen unformatiert lokal auf ihrem Gerät vorzuschreiben und dann nach Moodle zu kopieren.


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Fragen mit kurzer Texteingabe

Fragetypen in MoodleKurzbeschreibungAnmerkungenAnleitung
KurzantwortDie Teilnehmer*innen müssen die Antwort in Form eines Wortes oder einer Wortgruppe in ein Textfeld eintippen. Die Antwort muss mit einer der von den Lehrenden definierten Musterantworten exakt übereinstimmen.
  • Es empfiehlt sich, die gesuchte Antwort so kurz und eindeutig wie möglich zu halten und nicht viel Formulierungsspielraum zu lassen.
  • Es können auch teilrichtige Antworten definiert werden.
https://docs.moodle.org/38/de/Kurzantwort
Lückentext (Cloze)Die Studierenden müssen Lücken in einem Text mit den richtigen Antworten befüllen. Dabei können von den Lehrenden drei verschiedene Arten von Lücken definiert werden: Eingabefeld für Text, Eingabefeld für eine Zahl oder Drop-down-Menü mit vorgegebenen Anwortalternativen, aus denen die Studierenden die richtige auswählen müssen.
  • Zur Erstellung der Lücken steht keine grafische, intuitive Oberfläche zur Verfügung, sondern es muss Syntax eingegeben werden (siehe Anleitung rechts).
  • Die Eingabefelder sind je nach Länge der gewünschten Antwort unterschiedlich groß und können so Hinweise auf die richtige Antwort liefern.
  • Es können auch teilrichtige Antworten definiert werden.

https://docs.moodle.org/38/de/L%C3%BCckentext_(Cloze)


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Fragen mit vorgegebenen Antwortalternativen

Fragetypen in MoodleKurzbeschreibungAnmerkungenAnleitung
Multiple Choice

Eine Fragestellung und mehrere Antwortalternativen werden vorgegeben, aus denen die Studierenden die richtige(n) auswählen müssen.

  • Teilpunkte sind möglich.
  • Zufallsreihenfolge der Antworten ist möglich (Antworten mischen).
  • Bei Einstellung Mehrere Antworten erlauben minimal 0 Punkte möglich
  • (warning) Bei Einstellung Nur eine Antwort erlauben und Punkteabzug (Minusprozente) für falsche Antworten sind auch Minuspunkte möglich. Wenn Sie keine Minuspunkte vergeben wollen, dann wählen Sie die Option Keine
  • Neben Wissensfragen sind mit Multiple-Choice-Fragen auch Verständnis-, Anwendungs- und Analysefragen möglich. Grundsätzliche Hinweise zum Erstellen von MC-Prüfungen und zur Konstruktion von kompetenzorientierten MC-Fragen finden Sie im Infopool: https://infopool.univie.ac.at/startseite/pruefen-beurteilen/
https://docs.moodle.org/38/de/Multiple-Choice
Alles-oder-nichts Multiple Choice

Eine Fragestellung und mehrere Antwortalternativen werden vorgegeben, aus denen die Studierenden die richtige(n) auswählen müssen. Punkte werden nur dann vergeben, wenn alle richtigen Antworten und keine falsche Antwort ausgewählt wurde.


  • Keine Teilpunkte möglich.
  • Zufallsreihenfolge der Antworten ist möglich (Antworten mischen).
  • neben Wissensfragen sind wie bei klassischen Multiple-Choice-Fragen auch Verständnis-, Anwendungs- und Analysefragen möglich. Grundsätzliche Hinweise zum Erstellen von MC-Prüfungen und zur Konstruktion von kompetenzorientierten MC-Fragen finden Sie im Infopool: https://infopool.univie.ac.at/startseite/pruefen-beurteilen/
https://docs.moodle.org/38/en/All_or_nothing_multiple_choice_question_type (nur englisch)
Wahr/FalschAuswahlfrage mit nur den zwei Auswahlmöglichkeiten: "Wahr" und "Falsch".
https://docs.moodle.org/38/de/Wahr/Falsch
ZuordnungEiner Liste von Elementen müssen die richtigen Elemente einer zweiten Liste zugeordnet werden (z. B. Länder – Hauptstädte).
  • Die zweite Liste kann auch zusätzliche, zu keinem Element der Liste 1 passende Zuorndungselemente enthalten.
  • Das Mischen der Antworten ist möglich.
https://docs.moodle.org/38/de/Zuordnung
Lückentext (Cloze)Die Studierenden müssen Lücken in einem Text mit den richtigen Antworten befüllen. Dabei können die Lücken nicht nur als Eingabefelder definiert werden, sondern auch als Drop-down-Menü mit vorgegebenen Anwortalternativen, aus denen die Studierenden die richtige auswählen müssen.
  • Zur Erstellung der Lücken steht keine grafische, intuitive Oberfläche zur Verfügung, sondern es muss Syntax eingegeben werden (siehe Anleitung).

https://docs.moodle.org/38/de/L%C3%BCckentext_(Cloze)

LückentextauswahlStudierende befüllen Lücken in einem Text durch Auswahl von Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen bzw. Textpassagen aus einem Drop-down-Menü pro Lücke. Lehrende definieren Gruppen von Lücken und die vorgegebenen Antwortalternativen für die Lücken einer Gruppe sind jeweils gleich.
  • Im Unterschied zu Lückentext-Fragen (Cloze) müssen die Lücken nicht durch komplizierte Syntax definiert werden, sondern werden durch Nummern in eckigen Klammern festgelegt.
  • Die Antworten müssen nicht für jede Lücke extra definiert werden - die Lücken bzw. Antworten werden in Gruppen eingeteilt und für jede Lücke derselben Gruppe werden dieselben Antwortalternativen zur Auswahl angeboten.
  • Eignet sich auch für längere Antworttexte.
  • Das Mischen der Antworten ist möglich.
  • Eine Antwortalternative kann auch in mehreren Gruppen vorkommen.
  • Es können auch Dummy-Antworten definiert werden.
https://docs.moodle.org/38/de/L%C3%BCckentextauswahl
Zufällige Kurzantwortzuordnung

Dieser Fragetyp sieht für die Studierenden ähnlich wie eine Zuordnungsfrage aus. Technisch gesehen wird aus den vorhandenen Kurzantwortfragen der gewählten Kategorie die gewünschte Anzahl an Fragen zufällig gezogen und zu einer einzigen Frage mit entsprechend vielen Teilfragen zusammen gefasst.  Dabei wird von jeder der gezogenen Zuordnungsfragen eine der als richtig definierten Antworten ausgewählt und bei jeder der Teilfragen in einem Drop-down-Menü zur Zuordnung angeboten.

  • Bei jedem Testversuch werden andere Kurzantwortfragen zufällig ausgewählt. Aus Fairnessgründen wird dieser Fragetyp nicht empfohlen - es kann nicht gewährleistet werden, dass die so entstehenden Fragen gleich schwer sind.
  • Es sind keine Dummy-Antworten möglich. Es gibt genauso viele Antworten wie Teilfragen und jede der Alternative ist die richtige Antwort auf eine der Teilfragen.
  • Eine Gewichtung der Teilfragen ist nicht möglich - jede Antwort ist gleichviel wert.
https://docs.moodle.org/38/de/Zuf%C3%A4llige_Kurzantwortzuordnung

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Berechnungsfragen

Fragetypen in MoodleKurzbeschreibungAnmerkungenAnleitung
Berechnet

Einfache Berechnungsfragen bieten die Möglichkeit, mit Hilfe von Variablen ({x}, {y}, usw.) eine ganze Klasse von numerischen Fragen zu erstellen. Die Variablen werden für jeden Testversuch mit zufällig generierten Zahlen aus einem vorgegebenen Zahlenbereich belegt.

  • Fehlertoleranz kann festgelegt werden.
  • Maßeinheiten können berücksichtigt werden.
https://docs.moodle.org/38/de/Berechnet
Einfach berechnet

Einfache Berechnungsfragen bieten die Möglichkeit, mit Hilfe von Variablen ({x}, {y}, usw.) eine ganze Klasse von numerischen Fragen zu erstellen. Die Variablen werden für jeden Testversuch mit zufällig generierten Zahlen aus einem vorgegebenen Zahlenbereich belegt.



  • Einfache Berechnungsfragen stellen die wichtigsten Funktionalitäten von normalen Berechnungsfragen bereit, sind aber einfacher anzulegen und zu konfigurieren.
  • Fehlertoleranz kann festgelegt werden.
  • Maßeinheiten können berücksichtigt werden.
https://docs.moodle.org/38/de/Einfach_berechnet
Berechnete Mutiple ChoiceBerechnete Multiple-Choice-Fragen sind ähnlich wie Multiple-Choice-Fragen mit der zusätzlichen Eigenschaft, dass die Antworten Formeln enthalten können, deren Variable im Testversuch mit Zahlen aus vorgegebenen Zahlenbereichen zufällig belegt werden.

https://docs.moodle.org/38/de/Berechnete_Multiple-Choice
NumerischAus der Sicht der Studierenden sieht eine numerische Frage wie eine Kurzantwortfrage aus. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei numerischen Fragen ein akzeptierter Fehler zulässig ist, d.h. die Teilnehmer/innen müssen nicht die exakte Antwort wissen, es genügt, wenn ihre Antwort innerhalb eines Fehlerintervalls liegt.

https://docs.moodle.org/38/de/Numerisch

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Drag-and-Drop-Fragen

Fragetypen in MoodleKurzbeschreibungAnleitung
Drag-and-Drop auf BildDie Studierenden müssen Textbausteine oder Bilder aus einer Liste per Drag&Drop an sichtbare, vordefinierte Stellen ("Dropzonen") eines (Hintergrund-)Bildes ziehen.
https://docs.moodle.org/38/de/Drag-and-Drop_auf_Bild
Drag-and-Drop Markierung

Die Studierenden müssen Textbausteine oder Bilder aus einer Liste per Drag&Drop an vordefinierte Stellen ("Dropzonen") eines (Hintergrund-)Bildes ziehen, wobei sie die "Dropzonen" nicht sehen können.

https://docs.moodle.org/38/de/Fragetyp_Drag-and-Drop_Markierungen
Drag-and-Drop auf TextDie Studierenden müssen fehlende Wörter in einen Lückentext ziehen. https://docs.moodle.org/38/de/Drag-and-Drop_auf_Text


Weitere Anleitungen:

Video turorial: Online-Test: Drag & Drop Fragen verwenden (AMC)


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Probeprüfungen mit Tests

Wir empfehlen, den Studierenden die Teilnahme an einer Probeprüfung mit Test zu ermöglichen. Dadurch können die Studierenden sich mit der Technik vertraut machen und etwaige technische Probleme können schon im Vorfeld geklärt werden. Bei der Prüfung können sich die Studierenden dann besser auf die Inhalte der Prüfung konzentrieren und müssen sich keine Sorgen um technische Aspekte machen. Das Gleiche gilt auch für Sie als Lehrende*r.

Allgemeine Hinweise zu Probeprüfungen finden Sie in diesem Wiki im Abschnitt Probeprüfungen.


Spezielle Hinweise zur Probeprüfung mit Tests

  • Öffnen Sie den Probetest etwa eine Woche vor der eigentlichen Prüfung.

  • Kommunizieren Sie den Studierenden den Termin des Probetests. Im Gegensatz zur eigentlichen Prüfung können Sie den Test auch über mehrere Tage geöffnet halten, damit die Studierenden den Zeitpunkt, zu dem Sie den Probetest machen, nach eigenen Bedürfnissen wählen können und nicht alle gleichzeitig den Test machen.

  • Kommunizieren Sie den Studierenden, dass die Teilnahme am Probetest freiwillig ist und nicht in die Benotung einfließt.

  • Probetests müssen nicht beim SSC gemeldet bzw. vom SSC bestätigt werden.

  • Wählen Sie – bis auf die Zeiteinstellungen – die gleichen Testeinstellungen wie für die Prüfungen (v. a. Fragenanordnung und Frageverhalten).

  • Probetests können kürzer sein als die eigentliche Prüfung und auch weniger Fragen enthalten. Verwenden Sie aber alle Fragetypen, die auch bei der tatsächlichen Prüfung zum Einsatz kommen.


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Test der Probeprüfung aus der Gesamtbewertung ausnehmen

(warning) Dieser Abschnitt ist vor allem dann relevant, wenn Sie die Noten aus Moodle in den u:space übertragen möchten.


In den Bewertungen in Moodle wird für die Spalte Kurs gesamt standardmäßig ein Summenwert berechnet. Wenn Sie eine Probeprüfung mit einem Test anbieten, wird dieser Test  automatisch zur Berechnung der Gesamtnote miteinbezogen. Um zu vermeiden, dass die Studierenden somit falsche Ergebnisse sehen bzw. Sie falsche Noten im u:space übernehmen, können Sie eine der drei folgenden Strategien anwenden.

Strategie 1 (einfachste): Setzen Sie die Beste Bewertung des Tests der Probeprüfung auf Null.

In der Ansicht, in der Sie die Testfragen hinzufügen, können Sie oben die Beste Bewertung (= die maximale Punkteanzahl für den Test) festlegen. Speichern Sie hier den Wert 0, scheint der Test nicht in den Bewertungen auf. Die Studierenden sehen dann allerdings auch nicht, wie sie bei diesem Test insgesamt abgeschnitten hätten.

Hinweis: Die Testinhalt-Ansicht können Sie auch nachträglich öffnen, wenn Sie auf den Test klicken und rechts oben aus dem Zahnrad_Menü den Punkt Testinhalt bearbeiten auswählen.


Strategie 2: Blenden Sie in den Bewertungen die Spalte Kurs gesamt aus

Sie können die Spalte Kurs gesamt für die Studierenden ausblenden, diese selbst ignorieren und für die u:space-Notenübernahme die Bewertungsspalte für den Prüfungsstest heranziehen.

Zum Ausblenden der Spalte Kurs gesamt gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Klicken Sie in der linken Navigationsleiste des Kurses auf Bewertungen.
  • Wählen Sie das Register Einstellungen und dort das Unterregister Setup für Bewertungen.
  • Klicken Sie ganz rechts in der Zeile, in der Kurs gesamt steht, auf Bearbeiten.
  • Wählen Sie den Menüpunkt Verbergen (die Anzeige ändert sich dann in ein durchgestrichenes Auge und den Text Anzeigen).



Strategie 3: Spalte Kurs gesamt mittels Formel berechnen lassen

Sollten Sie aus irgendeinem Grund die Bewertungsspalte Kurs gesamt verwenden wollen, z. B. um sowohl eine Spalte mit Punkten als auch eine mit Noten in den Bewertungen anzuzeigen, können Sie mittels Formel festlegen, dass in der Spalte Kurs gesamt nur die Bewertungen des Prüfungstests berücksichtigt werden. Eine Formel geben Sie folgendermaßen ein:

  • Klicken Sie in der linken Navigationsleiste des Kurses auf Bewertungen.
  • Wählen Sie das Register Einstellungen und dort das Unterregister Setup für Bewertungen.
  • Klicken Sie ganz rechts in der Zeile, in der Kurs gesamt steht, auf Bearbeiten.
  • Wählen Sie den Menüpunkt Berechnung bearbeiten.



  • Geben Sie nun unter ID-Nummern ein Kürzel für Ihren Test ein (1) und speichern Sie dieses mittels Schaltfläche ID-Nummern hinzufügen (2).
  • Anschließend geben Sie unter Berechnung die Formel ein (3). Diese muss mit einem Ist-gleich-Zeichen beginnen und ID-Nummern müssen mit den doppelten eckigen Klammern eingetragen werden.
  • Speichern Sie anschließend die Formel mittels Schaltfläche Änderungen speichern (4).



(warning) Die Höchstpunktezahl der Spalte Kurs gesamt wird dabei nicht automatisch angepasst. Sie müssen diese also noch manuell ändern.

  • Klicken Sie dazu im Register Einstellungen > Setup für Bewertungen in der obersten Zeile der Tabelle, in der der Kurstitel neben einem Ordner-Symbol steht, auf Bearbeiten.
  • Wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen bearbeiten.



  • Geben Sie nun im Abschnitt Kategorie gesamt die erreichbare Höchstpunktezahl Ihres Prüfungstests unter Maximale Bewertung ein und speichern Sie die Einstellungen anschließend mittels Schaltfläche Änderungen speichern.


Mehr zu den nötigen Einstellungen der Bewertungen zur Anzeige von Noten bzw. zur Übernahme der Noten in u:space finden Sie in der Anleitung Im u:space Noten aus Moodle übernehmen.

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Überprüfung der Testeinstellungen


Als Lehrende*r können Sie sich eine Vorschau Ihres Tests anzeigen lassen und damit den ganzen Test aus der Sicht der Studierenden durchgehen bzw. bearbeiten und so überprüfen, ob Ihre Testeinstellungen und Fragen passen. Die eigenen Testergebnisse bzw. Testergebnisse anderer Lehrender, Tutor*innen und Sachbearbeiter*innen werden nicht in der Liste der Testversuche angezeigt, d. h. Sie können z. B. das Bewerten von Freitextfragen damit nicht vorab ausprobieren.

Zur Vorschau gelangen Sie folgendermaßen:

  • Klicken Sie auf den Test.
  • Klicken Sie rechts oben auf das Zahnrad-Symbol.
  • Wählen Sie aus dem Drop-down-Menü die Option Vorschau.


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Umgang mit technischen Problemen während der digitalen Prüfung


Wird die Prüfung ohne Angabe eines wichtigen Grundes abgebrochen oder innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes nicht auf Moodle hochgeladen, ist die Prüfung mit „nicht genügend“ zu beurteilen. Halten Sie Ihre Studierenden daher dazu an, sich bei technischen Problemen umgehend auf dem vorgegebenen Kommunikationskanal an die Prüfungsaufsicht zu wenden und mit dieser abzuklären, wie weiter vorgegangen wird.

Technische Probleme bei Aufgaben


Mögliche technische Probleme und Lösungen


ProblemLösung
Studierende haben keinen Zugang zum Prüfungskurs

Überprüfen Sie, ob ...

... der Prüfungskurs für die Studierenden sichtbar ist. Wenn nicht, blenden Sie ihn ein.

... der*die betreffende Studierende im Moodle-Kurs eingeschrieben ist (ersichtlich unter Teilnehmer/innen in der linken Navigationsleiste). Wenn nicht, sehen Sie im u:space nach, ob der*die Studierende für die Prüfung angemeldet ist. Ist das der Fall, synchronisieren Sie die Anmeldungen im u:space oder falls das nicht wirkt, schreiben Sie den*die Studierende*n manuell in den Kurs ein (eine Anleitung dazu finden Sie im Moodle-Einführungsskriptum ab Seite 15). Ist der*die Teilnehmer*in nicht im u:space angemeldet, ist er*sie nicht berechtigt, an der Prüfung teilzunehmen.

Studierende sehen die Aufgabe nichtÜberprüfen Sie in den Einstellungen der Aufgabe, ob diese eingeblendet ist bzw. ob die Verfügbarkeitseinstellungen richtig sind. Schalten Sie gegebenenfalls die Aufgabe sichtbar oder ändern Sie die Verfügbarkeitseinstellungen entsprechend (Anleitungen dazu finden Sie im Moodle-Einführungsskriptum ab Seite 49).
Studierende*r kann den Prüfungsbogen nicht herunterladenSie können dem*der betreffenden Studierenden die Prüfungsunterlagen auch per E-Mail zukommen lassen. Verwenden Sie dazu bitte nur die offiziellen u:account E-Mail-Adressen (sowohl Ihre eigene zum Verschicken als auch die des*der Studierenden als Empfängeradresse).
Studierende*r kann seine*ihre Datei(en) nicht hochladen

Erlauben Sie dem*der betreffenden Studierenden, die Lösung (zeitnah zum Abgabeschluss) per E-Mail einzureichen. Sie können die Arbeit trotzdem direkt in der Aufgabe in Moodle bewerten.

(warning) Akzeptieren Sie aus Identifikations- und Datenschutzgründen nur E-Mails von der u:account E-Mail-Adresse des*der Studierenden an die u:account E-Mail-Adresse eines*einer der Prüfer*innen!

Sie können für einzelne Studierende den Abgabezeitraum auch individuell verlängern. Das ist besonders dann empfehlenswert, wenn Sie eine Plagiatsprüfung mit Turnitin in der Aufgabe vorgesehen haben, die sofort erfolgt.
Hinweis:
Ist eine Plagiatsprüfung am Fälligkeitsdatum vorgesehen, greift diese bei Abgaben nach dem ursprünglichen Fälligkeitsdatum allerdings nicht. Zur reinen Plagiatsprüfung könnten Sie aber eine zusätzliche, unbewertete Aufgabe erstellen, in der Sie bzw. die Studierenden verspätete Abgaben hochladen können.

Studierende*r hat falsche Datei hochgeladen und abgegebenSolange der Abgabezeitraum noch offen ist und Studierende nicht die Abgabetaste gedrückt haben, können sie selbst die hochgeladenen Dateien wieder löschen bzw. durch andere ersetzen. Ist die Abgabetaste gedrückt worden, können Sie die Aufgabe wieder in den Bearbeitungsstatus setzen.
Studierende*r sieht in einer Aufgabe mit Turnitin-Plagatsprüfung das Feld zum Hochladen der Datei nicht.
  • Studierende, die noch nie vorher in einer Turnitin-Abgabe etwas eingereicht haben, müssen zunächst die EULA akzeptieren (oder ablehnen), damit das Dateiabgabe-Feld angezeigt wird.
  • EULA wurde akzeptiert, Dateiabgabefeld ist trotzdem nicht sichtbar: Klären, ob der Abgabezeitraum schon vorbei ist und wenn ja, gegebenenfalls verlängern.
  • Abgabezeitraum noch nicht vorbei: Studierende*r soll es mit einem anderen Browser versuchen.
Studierende*r hat in einer Aufgabe mit Turnitin-Plagiatsprüfung die EULA abgelehnt und es kann daher keine Plagiatsprüfung erfolgen.Studierende*r muss die EULA nachträglich durch Klick auf den entsprechenden Hinweis unter der eingereichten Datei akzeptieren. Das geht auch noch, wenn der Abgabezeitraum bereits abgelaufen ist.
Der Abgabezeitraum soll für ALLE Studierende angepasst werden, weil z. B. Fehler in den Einstellungen der Aufgabe vorhanden sind.

Ändern Sie einfach das Fälligkeitsdatum in den Einstellungen der Aufgabe.
ACHTUNG: Individuelle Änderungen der Abgabezeiten für einzelner Nutzer*innen bleiben bestehen und müssen bei Bedarf gesondert geändert oder gegebenenfalls gelöscht werden.


(warning) Die meisten technischen Probleme lassen sich schon im Vorfeld klären, wenn Sie Ihren Studierenden eine Probeprüfung mit einer Aufgabe ermöglichen.



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Verlängerung des Abgabezeitraums für einzelne Studierende

Haben Studierende kurz vor Abgabeschluss technische Probleme beim Hochladen ihrer Dateien, können Sie das Abgabeende individuell verlängern:

  • Klicken Sie auf die Aufgabe.
  • Klicken Sie rechts oben auf das Zahnrad-Symbol.
  • Wählen Sie den Menüpunkt Verfügbarkeitsänderung für Nutzer.



  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Verfügbarkeitsänderung für Nutzer anlegen.
  • Suchen Sie unter Nutzer/in überschreiben nach dem Namen des*der betreffenden Studierenden. Über dem Suchfeld scheinen die Namen der bereits ausgewählten Studierenden auf.
  • Ändern Sie dann das Fälligkeitsdatum. Um das Datum bzw. die Uhrzeit ändern zu können, muss ein Häkchen bei Aktiviert gesetzt sein.

  • Speichern Sie die Einstellungen mittels Schaltfläche Speichern.

Hinweis: Für wen Sie welche Änderungen vorgenommen haben, sehen Sie, wenn Sie erneut die Verfügbarkeitsänderung für Nutzer aufrufen.


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Abgabe zurücksetzen

Wenn Studierende eine falsche Datei hochgeladen haben und die Abgabetaste gedrückt haben, können sie selbst keine Änderungen mehr vornehmen. Lehrende können die Abgabe aber auf das Entwurfsstadium zurücksetzen:

  • Klicken Sie auf die Aufgabe.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche Alle Abgaben anzeigen.
  • Setzen Sie bei dem*der betreffenden Studierenden ein Häkchen in der Spalte ganz links.
  • Wählen Sie unten aus dem Drop-down-Menü die Option Abgabe in den Entwurfsmodus zurücksetzen und betätigen Sie die Schaltfläche Start.




(warning) Die Studierenden können eine zurückgesetzte Aufgabe nur innerhalb des Abgabezeitraums wieder bearbeiten! Passen Sie gegebenenfalls über die Verfügbarkeitsänderung für Nutzer das individuelle Abgabeende entsprechend an.


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Technische Probleme bei Tests

Mögliche technische Probleme und Lösungen

ProblemLösung
Studierende haben keinen Zugang zum Prüfungskurs

Überprüfen Sie, ob ...

... der Prüfungskurs für die Studierenden sichtbar ist. Wenn nicht, blenden Sie ihn ein.

...der*die betreffende Studierende im Moodle-Kurs eingeschrieben ist (ersichtlich unter Teilnehmer/innen in der linken Navigationsleiste). Wenn nicht, sehen Sie im u:space nach, ob der*die Studierende für die Prüfung angemeldet ist. Ist das der Fall, synchronisieren Sie die Anmeldungen im u:space oder falls das nicht wirkt schreiben Sie den*die Studierende*n manuell in den Kurs ein (eine Anleitung dazu finden Sie im Moodle-Einführungsskriptum auf S. 15 f). Ist der*die Teilnehmer*in nicht im u:space angemeldet, ist er*sie nicht berechtigt, an der Prüfung teilzunehmen.

Studierende sehen den Test nichtÜberprüfen Sie in den Einstellungen des Tests, ob dieser eingeblendet ist bzw. ob die Verfügbarkeitseinstellungen richtig sind. Schalten Sie gegebenenfalls den Test sichtbar oder ändern Sie die Verfügbarkeitseinstellungen entsprechend (Anleitungen dazu finden Sie im Moodle-Einführungsskriptum auf S. 49 f).
Internetverbidung bricht während des Tests ab und Studierende*r kann Test nicht neu starten/weiter bearbeitenKann ein*e Studierende glaubhaft darlegen, dass während der Testbearbeitung technische Probleme aufgetreten sind und er*sie Test nicht weiter bearbeitet werden kann, können Sie über die Nutzeränderungen einen weiteren Testversuch erlauben bzw. den vorhandenen Testversuch löschen und damit einen neuen Versuch ermöglichen und gegebenenfalls über die Nutzeränderungen den Testschließungszeitpunkt für diese*n Studierende*n nach hinten verlegen.
Internetverbindung war schlecht oder bricht ab und der Test kann weiter bearbeitet werden, aber die Bearbeitungszeit ist weiter gelaufenAuch bei unterbrochener Internetverbindung läuft im Hintergrund die Bearbeitungszeit weiter. Kann ein*e Studierende glaubhaft darlegen, dass er*sie wegen technischer Probleme nun weniger Bearbeitungszeit zur Verfügung hat, können Sie die Bearbeitungszeit und ggfs. auch die Testschließung für den*die Studierende individuell ändern. (Achtung: Die Bearbeitungszeit läuft nicht über den Testschließungszeitpunkt hinaus, auch wenn noch "Restzeit" vorhanden wäre!)
Antworten sind nicht gespeichertUm das Problem zu vermeiden, dass keine Antworten eines*einer Studierenden gespeichert werden, stellen Sie in den Einstellungen des Tests ein, dass jede Frage auf einer eigenen Seite angezeigt wird. Damit werden beim Wechsel zur nächsten Frage die bisherigen Antworten zwischengespeichert. Sollte auf diese Einstellung im Test vergessen worden sein und für eine*n Studierende*n daher aufgrund technischer Probleme keine Antworten gespeichert worden sein, kann entweder über die Nutzeränderung ein zweiter Versuch und eine individuelle Verlängerung der Testzeit gewährt werden oder ein Ersatztermin mit einem neuen Test angeboten werden.
Bearbeitungszeit soll für ALLE Studierende verlängert werden.

Passen Sie in den Zeiteinstellungen des Tests den Testschließungszeitpunkt und ggfs. die Bearbeitungsdauer an. Beim Wechsel auf die nächste Seite wird die Bearbeitungszeit für den Studierenden upgedatet.

ACHTUNG: Falls Sie alle Fragen auf einer Seite anzeigen, wie die Bearbeitungszeit nicht automatisch angepasst! Bitte verwenden Sie unbedingt in den Einstellungen des Tests im Abschnitt Fragenanordnung ein, dass jede Frage auf einer eigenen Seite angezeigt wird!


(warning) Viele technischen Probleme lassen sich schon im Vorfeld klären, wenn Sie Ihren Studierenden einen Probeprüfung mit einem Test ermöglichen.



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Verlängerung des Bearbeitungszeitraums für einzelne Studierende

Der Bearbeitungszeitraum und/oder der Testschließungszeitpunkt kann für einzelne Studierende individuell verlängert werden.

  • Klicken Sie auf den Test.
  • Klicken Sie rechts oben auf das Zahnrad-Symbol.
  • Wählen Sie den Menüpunkt Nutzeränderungen.



  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Nutzeränderung hinzufügen.
  • Suchen Sie unter Nutzer/in ändern nach der*dem betreffenden Studierenden. Bereits ausgewählte Studierende werden über dem Suchfeld angezeigt.
  • Ändern Sie den Testschließungszeitpunkt und oder die Zeitbegrenzung. Um Änderungen vornehmen zu können, müssen die Häkchen bei Aktiviert gesetzt sein.


  • Speichern Sie die Einstellungen mittels Schaltfläche Speichern.

Hinweis: Für wen Sie welche Änderungen vorgenommen haben, sehen Sie, wenn Sie erneut die Nutzeränderungen aufrufen.


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Fehlerhaften Testversuch löschen


Wenn Sie nur einen Testversuch erlauben, können Studierende, bei denen die Bearbeitung des Tests unterbrochen wird, unter Umständen den Test nicht weiter bearbeiten, auch wenn Sie eine individuelle Bearbeitungszeitverlängerung gewähren. Sie müssen in diesem Fall dem*der betreffenden Studierenden entweder in den Nutzeränderungen einen zweiten Versuch erlauben oder den ersten Testversuch löschen.

Um einen Testversuch zu löschen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Klicken Sie auf den Test.
  • Klicken Sie auf Versuche.
  • Verwenden Sie den Filter nach den Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens, um die Liste einzugrenzen.
  • Klicken Sie beim betreffenden Testversuch ganz links auf die Checkbox.
  • Betätigen Sie die Schaltfläche Ausgewählte Versuche löschen unterhalb der Liste.



(warning) Beim Löschen eines Testversuchs gehen alle bisherigen Antworten verloren! Wird über die Nutzeränderungen ein zweiter Testversuch gewährt, kann nicht individuell eingestellt werden, dass dieser Versuch auf dem ersten Versuch aufbaut und die bisherigen Antworten auch im zweiten Versuch schon vorhanden sind!


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Nach der Prüfung

Bewertung von Prüfungen

Wenn Sie eine Aufgabe oder einen Test angelegt haben, wird in den Bewertungen im Moodle-Kurs automatisch eine Bewertungsspalte dafür angelegt, in der die erreichten Punkte eingetragen werden. Aufgaben und Freitext-Fragen in Tests müssen Sie manuell bewerten. Alle anderen Testfragen werden automatisiert ausgewertet.


Anleitungen zur Bewertung von Aufgaben und Freitextfragen:


Weiterführende Anleitungen zu Bewertungen in Moodle:

  • Anleitungen auf der offiziellen Moodle-Website:


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Plausibilitätskontrolle


Es wird empfohlen, nach schriftlichen digitalen Prüfungen stichprobenartig Studierende in einem vorher kommunizierten Zeitfenster zu kontaktieren und kurze Kontrollfragen zur Prüfung ("Wie sind Sie zu dieser Lösung gekommen?") oder auch zum Prüfungsstoff zu stellen. Dies soll dazu dienen zu überprüfen, ob es plausibel ist, dass die Studierenden die Prüfung wirklich selbst geschrieben haben.

Kommunizieren Sie den Studierenden schon vor der Prüfung, ...

  • ... dass solche Plausibiltätskontrollen stattfinden werden.
  • ... das Zeitfenster, in dem die Plausibilitätskontrollen stattfinden werden.
  • ... wo die Plausibilitätskontrollen stattfinden (z. B. über ein Videokonferenztool im Prüfungskurs).
  • ... wann und wie man zur Plausibilitätskontrolle eingeladen wird (z. B. über E-Mail).
  • ... dass die Teilnahme verpflichtend ist und das Nichterscheinen bzw. die Nichterreichbarkeit zum vorgegebenen bzw. vereinbarten Zeitpunkt ohne triftigen Grund zur Folge hat, dass die Prüfung mit X (=Schummeln/Plagiat) beurteilt wird.

Ein entsprechender Videokonferenzraum kann im Prüfungskurs in Moodle anglegt werden. Geeignete Aktivitäten dafür sind BigBlueButton oder Collaborate.


Anleitungen zu den Videokonferenztools in Moodle:


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Online-Prüfungseinsicht

Sie können, müssen aber nicht, sowohl bei Aufgaben als auch bei Online-Tests den Studierenden eine Online-Prüfungseinsicht gewähren.

Am besten blenden Sie die Aufgabe bzw. den Test aus, solange Sie manuelle Bewertungen durchführen und blenden die Aktivität wieder ein, sobald alle Ergebnisse vorhanden sind und Sie die Online-Prüfungseinsicht ermöglichen möchten.

Bei Aufgaben können die Studierenden einsehen, wie viele Punkte Sie erhalten haben, etwaige Annotationen, die Sie in der Moodle-Ansicht des abgegebenen PDFs gemacht haben und gegebenenfalls das Feedback, das Sie eingetragen haben.

Die Online-Prüfungseinsichtsoptionen für Tests legen Sie in den Testeinstellungen im Abschnitt Überprüfungsoptionen fest.

(warning) Beachten Sie, dass auch über die Bewertungen (Menüpunkt in der linken Navigationsleiste des Kurses) Prüfungsergebnisse eingesehen werden können. Überprüfen Sie gegebenenfalls, ob nur Bewertungsspalten eingeblendet sind, die auch gesehen werden sollen. Falls die Studierenden keine Bewertungen in Moodle sehen sollen, können Sie den Menüpunkt Bewertungen für die Studierenden auch ganz verbergen. Das machen Sie in den Kurseinstellungen (Zahnrad-Symbol rechts oben im Kurs > Einstellungen bearbeiten) im Abschnitt Darstellung unter Bewertungen anzeigen.


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Notenimport im u:space

Wenn Sie in Moodle Noten generiert haben, können Sie diese auch in den u:space übertragen.

Wichtige Voraussetzungen:

  • Die Anmeldung zur Prüfung ist über u:space erfolgt.
  • Der Prüfungstermin im u:space ist mit dem Moodle-Kurs verknüpft, in dem die Noten generiert wurden.
  • Der Bewertungsanzeige-Typ der Bewertungsspalte in Moodle, aus der die Noten übernommen werden sollen, ist Noten.


Eine detaillierte Anleitung finden Sie unter:  Im u:space Noten aus Moodle übernehmen

(warning) Stellen Sie sicher, dass Ihre Probeprüfung nicht in die Notenberechnung der Spalte einfließt, aus der die Noten übernommen werden! Wie Sie dazu vorgehen, finden Sie in den Abschnitten Probeprüfungen mit Aufgaben bzw. Test der Probeprüfung aus der Gesamtbewertung ausnehmen.


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