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DIE MORDWINEN


Zu den Mordwinen gehören zwei nahverwandte Völker: Ersä und Mokscha. Etwa 2/3 der Mordwinen sind Ersä. Jedes dieser Völker hat eine eigene Standardsprache. Es gibt drei weitere Gruppen, die eigene Dialekte sprechen: Schokscha, Karatajmordwinen und Terjuchanen. Einige Sprecher der Schokschadialekte halten ihren Dialekt für eine eigene mordwinische Sprache. Die Karatajmordwinen sind tatarisiert und die Terjuchanen russifiziert.Die Bevölkerungszahl der Mordwinen betrug 2002 ca. 843.350. Davon sind 73% mordwinische Muttersprachler. Die Mordwinen sind in der Wolgaregion angesiedelt. Sie haben eine eigene Republik in der russischen Föderation. Im 16. Jahrhundert begann die Christianisierung der Mordwinen. Ihre alte traditionelle Religion ist in synkretistischen Formen erhalten geblieben.(2) (4) (5)

#Abb. 1 Flagge der Mordwinen

Inhaltsverzeichnis


Geschichte


Im 6. Jahrhundert wurden die Mordwinen zum ersten Mal als "Mordens" bei Jordanes erwähnt. Es gab bereits frühe Kontakte mit baltischen und iranischen Völkern. Im 16. Jahrhundert kam es zur russischen Kolonialisierung, die zahlreiche Auswanderungen nach Osten zur Folge hatte. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert gab es mehrere Aufstände, weshalb ebenfalls viele Mordwinen auswanderten. Im 19. Jahrhundert kam es zu weiteren Auswanderungen nach Sibirien und Zentralasien. Im späten 19. Jahrhundert wurde mordwinischer Schulunterricht eingeführt und es entstand eine nationale Intelligenzia. Nach der Revolution wurde 1930 das autonome Gebiet Mordowija gegründet, das 1934 zur Republik wurde. In den 1930er Jahren kam es zum Terror gegen Minderheitsvölker, zur Kollektivisierung und zur Russifizierung. Außerdem wurde Russisch als Pflichtfach in den mordwinischen Schulen eingeführt. In den Nachkriegsjahrzehnten wurde der mordwinische Schulunterricht weiter abgebaut und es kam zur Einwanderung aus anderen Sowjetrepubliken.(4)

Geographische Verbreitung


Die Mordwinen haben eine eigene Republik, die zur russischen Föderation gehört. Ca. 27% der Mordwinen leben zur Zeit in der Republik Mordwinien im europäischen Teil Russlands in der Wolgaregion. Die Republik zählt zu den ärmsten der russischen Föderation, da dort hauptsächlich Landwirtschaft betrieben wird und es kaum Großindustrie gibt. Die Hauptstadt mit ca. 320.000 Einwohnern heißt Saransk. Es gibt allerdings auch mordwinische Siedlungen außerhalb der Republik Mordwa z.B. in den Gebieten Pensa, Samara, Orenburg oder auch in Baschkirien und Tatarstan. Die Bevölkerungsanzahl beträgt ca. 843.350.(2) (4) (5)

#Abb. 2 Verbreitungsgebiet der Mordwinen

Kultur

Kulturelles Wissen stellt alle Werte, Regeln und Überzeugungen dar, die das gemeinsame Leben einer Volksgemeinschaft bestimmen und lenken. Es beschreibt den Ablauf und die Anwendung von Riten und Zeremonien und Anweisungen, wie man sich in bestimmten Lebenssituationen zu verhalten hat.
In frühen Aufzeichnungen des 17. und 18. Jahrhundert finden sich bereits einige, von Reisenden und Händlern beobachteten Informationen über die Lebensweise der permischen und wolgafinnischen Völker. Im 19. Jahrhundert hielten sich Forscher erstmals länger bei permischen und wolgafinnischen Völkern auf, was dazu führte, dass Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundets erste Erkenntnisse über den Lebenszyklus dieser Völker festgehalten wurden. Das Ergebnis waren ausführliche Folkloresammlungen, die Einblicke in vollzogene Riten und Zeremonien, vor allem über die Bereiche Geburt, Heirat und Tod.
Kulturelles Wissen wird in der Form der Sprache untersucht und überliefert. Damit gemeint sind z.B.: Sprichwörter, Traumdeutungen und Vorzeichen.
Vorzeichen sind Sprüche, die anhand von Indizien gedeutet werden und so Aussagen über die Zukunft ermöglichen. Diese Vorzeichen gibt es zu verschiedenen Themen, wobei Natur, z.B.: das Wetter, einen großen Bereich abdeckt. Weitere Bereiche sind der wirtschaftlich häusliche Bereich sowie der Mensch und seine Abhängigkeit von höheren Mächten. So gibt es allerhand Richtlinien, wie man sich in bestimmten Situationen, die im Lebenszyklus der Menschen auftreten, zu verhalten hat, wie etwa bei Schwangerschaft, Geburt, Brautwerbung, Heirat, Tod und Bestattung. Die wolgafinnischen und permischen Völker gehen genau nach diesen Richtlinien vor, um Glück herbeizuziehen beziehungsweise um Unglück abzuwenden.
Um traditionelle Werte zu erhalten gründeten die Mordwinen einige Organisationen, eine von ihnen hatte sogar 3 Kongresse zwischen Mokschanen und Erzjanen zu folge. Da sich jedoch die Ansichten von Mokschanen und Erjanen deutlich unterschieden führte dies letztendlich dazu,dass unterschiedliche Projekte nicht umgesetzt wurden. Als wichtigste Kulturorganisationen sind vor allem das kulturelle Zentrum "Mastorava" zu deutsch "Landmutter", "Erzjan´mastor", was soviel heisst wie "Erzjanisches Land", sowie "Lis´maprja", in deutscher Übersetzung "Quelle" zu nennen.(3)

#Abb. 3 Hauptstadt der Republik Mordwinien "Saransk"
#Abb. 4 Wappen der Republik Mordwinien

Religion

Die Christianisierung der Mordwinen begann im 16. Jahrhundert. Heute ist der Großteil der Mordwinen russisch-orthodox.
Es gibt mordwinische Mythen die besagen, dass die Welt aus einem Ei entstanden ist und solche die besagen, dass sie von einem Schöpfer erschaffen wurde. In einem ersänischen Lied wird erzählt, dass es zuerst ein großes Wasser gab, in dem sich drei Fische befanden. In einer anderen Geschichte geht es darum, dass ein großer Vogel das Ei trägt, aus dem die Welt entsteht. Die Welt besteht aus drei Teilen: der Erde, dem Himmel und der Unterwelt. Eine Birke verbindet die drei Welten miteinander. Ihre Baumkrone wächst in den Himmel, wo die Götter leben. Ihr Stamm befindet sich auf der Erde, wo die Menschen leben und ihre Wurzeln wachsen in die Unterwelt, wo sich die Toten befinden.

Erst später, als die orthodoxe Religion bei den Mordwinen an Bedeutung gewann, entstand die Idee, dass die Welt eine Schöpfung Gottes ist. Im Unterschied zur Bibel hat allerdings nicht nur Gott zur Entstehung der Welt beigetragen, sondern auch ein böser Geist (Teufel). Es gibt viele verschiedene Vorstellungen von der Enstehung der Welt. Eine Idee besagt, dass Gott in Gestalt einer Ente einen Erdklumpen aus dem Wasser holte und ihn von sich warf. Bei den Mokschanen kommt diese Vorstellung ein wenig abgewandelt vor. Zu Beginn gab es nur Gott und Teufel. Eines Tages wollte Gott nicht mehr allein sein. Er spuckte aus und schuf dadurch ein Meer. Der Teufel ertrank beinahe, aber Gott rettete ihn unter der Voraussetzung, dass der Teufel etwas Schlamm aus dem Meer mitnahm, aus dem dann die Erde erschaffen wurde. Da die Erde flach war holte der Teufel noch mehr Schlamm aus dem Meer, aus dem Gott dann die Berge erschuf.

Es gibt auch zwei verschiedene Auffassungen darüber, wie der Mensch erschaffen wurde. Die ältere besagt, dass er aus einem Ei schlüpfte, die neuere, dass er von Gott erschaffen wurde. Der Teufel war dabei entweder als Gegenspieler Gottes oder als Helfer anwesend. Der Mensch wird nach mythologischen Vorstellungen aus Erde, Sand und Lehm erschaffen, wie auch die Erde.

Der Bärenkult spielt eine wichtige Rolle in der mordwinischen Kultur. Der Bär gilt als ein "Urahne" der Mordwinen und wird als Totemtier verehrt. Es gibt ein Märchen, in dem die Bären sprechen und singen können wie die Menschen. Eine Bärin lebt mit ihrem Mann zusammen und als ihr Sohn zur Welt kommt, wächst er in wenigen Stunden heran. Es war streng verboten Bären zu töten. Die Strafe, wenn man es dennoch tat war, dass ein Familienmitglied des "Bärenmörders" ebenfalls starb. Außerdem war der Bär ein Symbol für die Fruchtbarkeit, weshalb die Braut und der Bräutigam erst ihr Haus betraten, nachdem sie von einem symbolischen Bären begrüßt wurden. Meistens handelte es sich dabei um eine Frau, die einen Bärenpelz trug. Der Pelz wurde vor die Tür gelegt und das Brautpaar trat nach der Hochzeit darauf. Dieser Brauch wird in manchen Gebieten auch heute noch gepflegt.(1)

Folklore

Wie alle andern wolgafinnischen und permischen Völker, haben auch die Mordwinen zahlreiche Riten und Zeremonien. Auffallend ist, dass sie alle bei unterschiedlichen Lebenszyklen, wie etwa Geburt, Heirat und Tod, von Übergängen sprechen.
Anhand dieser Lebensabschnitte wird deutlich, dass das gemeinsame Essen ein wichtiger ritueller Bestandteil ist. So verbindet es die Menschen und fügt sie zu einer Handlungseinheit zusammen. Beispielsweise wird die Aufnahme eines neugeborenen Familienmitglieds mit einem gemeinsamen Essen bekräftigt. Zur Hochzeit nimmt das Brautpaar eine speziell für sie gekochte Suppe zu sich.
Die wolgafinnischen und permischen Völker haben heilige Orte, wie auch heilige Tiere und Pflanzen. Wobei immer zwischen heilig und profan zu unterscheiden ist. So kommt z.b.: dem Hund, wie auch Hahn und Henne die Bedeutung des Todesboten zu. Die Wolgafinnen und Permier glauben an eine enge Verbindung dieser Tiere zu den Göttern. Der Kuckuck gilt als Seelenvogel und symbolisiert bei Klageliedern der Braut sowie Totenklagen die Trauer.
In der Planzenwelt werden Eichen, Kiefern, Linden und Birken heiliger Charakter zugeschrieben, und sind ein beliebtes Motiv in der Folklore dieser Völker. Auch der Eberesche wird, einerseits aufgrund der Tatsache, das sie ein Nahrungsmittel ist, andererseits aus religiösen Gründen, eine wichtige Rolle zugeschrieben. So glauben die wolgafinnischen und permischen Völker, dass in diesem Baum, die Seelen der Verstorbenen wohnen.
In der Folklore der Völker ist auffallend, dass sehr häufig rote Beeren und Pflanzen als Motiv fungieren, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass die Farbe rot als Schutzfarbe gilt, die böse Geister vertreibt.(3)

Kunst

Die Schmiede- und Juwelierkunst gehört zur traditionellen Kultur der Mordwinen. Sie beschäftigten sich viel mit Metallbearbeitung. Es gab Juweliere, die verschiedene Gegenstände der Juwelierkunst u.a. mit Emaille oder Inkrustationen verzierten. Auch die dekorative Holzschnitzerei zählt zur traditionellen Kunst der Mordwinen. Sie verzierten z.B. Truhen oder Häusergiebel. In einem Dorf im Kotschkurowski-Landkreis der Republik Mordwinien gibt es eine eigene Kunstschule für Holzschnitzerei.

Außerdem gibt es einen mehrstimmigen mordwinischen Chorgesang, der auch heute noch von verschiedenen Ensembles gesungen und weiterentwickelt wird. Ein traditionelles Musikinstrument, das sehr beliebt war, war eine spezielle Klarinette mit Namen Nudej. Die Nudej wird aus zwei hohlen Schilfrohren hergestellt, die zusammengebunden werden.(6)

Literatur

Die Handlung der mordwinischen Heldenlieder findet auf ersä-mokschanischem Territorium statt und die meisten vorkommenden Personen sind Ersä und Mokscha. Ineški-paz (der höchste Gott der Ersä) oder Škaj (der höchste Gott der Mokscha) ist der Schöpfer der Welt. Der Organisator der Gesellschaft ist der Herrscher Tjuštjan, der sowohl bei den Ersä als auch bei den Mokscha vorkommt. Die Handlung spielt im "Zeitalter Tjuštjans", das mit der Wahl des Kaisers beginnt und damit endet, dass er stirbt bzw. durchs Meer in ein fremdes Land aufbricht. Der russische Zar ist im Epos der Feind.

Zum mordwinischen Pantheon gehören mehrere Götter. Die Götter werden in Himmels- und Erdengötter geteilt. Der Stammesgott Ineški-paz schuf sowohl das All als auch das ersänische und mokschanische Volk. Er beschützt sie vor allem Übel und möglichen Feinden und ist auch für das Schicksal der Mordwinen verantwortlich. Nach den Vorstellungen der Mordwinen lebt er mit seiner Frau in einem Haus hinter dem Himmel und regiert die Welt. Außerdem gibt es Götter, die mit Naturphänomenen zusammenhängen wie z. B. Götter des Waldes, der Meere oder der Sonne, aber auch Götter des Dorfes oder des Hauses. Es gibt im mordwinischen Heldenepos nur sehr wenige Geschichten über Krieger, da die Ersä und Mokscha selbst dann gegen den Krieg sind, wenn es darum geht sich selbst zu verteidigen. Es gibt Heldenlieder über den Kaiser Tjuštjan, den das Volk wählte und der Kriege vermeidet, indem er gemeinsam mit dem Volk durchs Meer nach "Chinaland" geht. Tjuštjans Großvater war Ineški-paz, seine Mutter eine gewöhnliche Sterbliche und sein Vater ein Gott. Tjuštjan ist gut und gerecht, wird von den Göttern unterstützt und soll für Ordnung auf der Erde sorgen und die Gesellschaft organisieren. Obwohl er von den Göttern unterstützt wird, ist er hilflos gegenüber den Russen, die für den Untergang der mordwinischen Zivilisation verantwortlich sind.

Beim Vergleich mit der realen Geschichte wird deutlich, dass sich die Mordwinen nicht in den russischen Staat eingliedern wollten und ihre nationale Unabhängigkeit behalten wollten.(1)

In den 1920er Jahren entstanden die ersten mordwinischsprachigen Kinderbücher. Einer der wichtigsten mordwinischen Autoren war Zachar Dorofeev. Er schrieb einige Schulbücher, in denen auch Geschichten und Gedichte für Kinder vorkamen. Später verarbeiteten Schriftsteller Themen wie den 2. Weltkrieg, Kinderpsychologie, Gerechtigkeit und die Liebe zum Vaterland in ihren Werken. In der Gegenwartsliteratur geht es vorwiegend um aktuelle Themen. Viele Bücher wurden sogar in andere Sprachen wie z. B. Russisch, Udmurtisch und Marisch übersetzt.(2)

Sprache


Die Sprache ist ein selbständiger Hauptzweig der finno-ugrischen Sprachen, der allerdings Ähnlichkeiten mit der ostseefinnisch-saamischen Gruppe aufweist.

Es gibt 2 nah verwandte Standardsprachen/ Dialektgruppen:

  • Ersä
  • Mokscha

Die ersten Grammatiken entstanden im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1928 wurden die heutigen beiden Schriftsprachen festgelegt. Heute findet eine starke Russifizierung vor allem der Stadtbevölkerung statt. Auf dem Land sprechen noch mehr Menschen Ersänisch und Mokschanisch als in den Städten. Auch im Schulunterricht sind Ersänisch und Mokschanisch nur marginal vertreten. Weniger als 10% der mordwinischen Kinder lernt die Sprache in der Schule.

Es gibt alte Lehnwörter aus dem Iranischen und den baltischen Sprachen sowie Spuren von Kontakten mit den Ostseefinnen. Neuere Lehnwörter kommen vor allem aus den Turksprachen und dem Russischen.

Die Ersänen haben ein einfaches 5-Vokalsystem, das die Vokale a, e, i, o, u beinhaltet, während im mokschanischen Volkalsystem auch der Vokal ä vorkommt. Die mordwinische(n) Sprache(n) umfasst 12-13 Kasus und 5-6 Modi. Geschrieben wird im Ersänischen und Mordwinischen in der zyrillischen Schrift.(4)

Quellen


(1)

Helimski, E., Kahrs, U., Schötschel, M. 2005: Mari und Mordwinen im heutigen Rußland: Sprache, Kultur, Identität: Harrassowitz Verlag Wiesbaden in Kommission

(2)

Kahrs, U., Schötschel, M. 2011: Literatursoziologische Entwicklungen bei Wolgafinnen und Permiern (1985-2008): Verlag Dr. Kovač GmbH Hamburg

(3)

Kahrs, U. 2008: Der Lebenszyklus bei den wolgafinnischen und permischen Völkern: Kontextfelder, Konzepte und Identität: Harrassowitz Verlag Wiesbaden in Kommission

(4)

Laakso, J.: Vorlesungsfolien SS 2011: Kulturen der uralischen Völker

(5)

URL (2011): FennoUgria: Erzyas and Mokshas: Zugriff am 28.12.2011 http://www.fennougria.ee/index.php?id=11217

(6)

URL (2012): Die Mordwinen: Stimme Russlands: Zugriff am 9.1.2012 http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/17350884/34227953.html

Abb. 1

URL (2011): Flagge der Mordwinen: http://www.fennougria.ee/index.php?id=11217

Abb.2

URL (2011): Verbreitungsgebiet der Mordwinen: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mordovia_in_Russia.svg&filetimestamp=20110823143956

Abb. 3

URL (2012): Hauptstadt der Republik Mordwinien "Saransk": http://de.fifa.com/worldcup/russia2018/destination/cities/city=55696/index.html

Abb. 4

URL (2012): Wappen der Republik Mordwinien: http://images.vector-images.com/img/13/mord_g.gif/?lng=de

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