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INFORMATIONSBLATT FOLGE 232

Koordinationstraining mit individueller Betreuung
Propriozeptives und Neuromuskuläres Training


Diese Art des Trainings ist mittlerweile für viele Sportler der absoluten Weltklasse (Alpinskilauf Österreich, Basketball - NBA, Fußball - italienische und spanische Spitzenmannschaften, usw.) ein fixer Bestandteil der Vorbereitung und aus deren Trainingsarbeit nicht mehr wegzudenken. Bei dieser Trainingsform werden die koordinativen Fähigkeiten entscheidend verbessert. Ein zentrales Ziel ist auch die Verletzungsprophylaxe.
Die koordinativen Fähigkeiten sind die Grundlage einer guten sensomotorischen Lernfähigkeit. Je höher ihr Niveau, desto schneller und effektiver können neue und schwierige Bewegungen erlernt werden.
Das *koordinativ – propriozeptives Training* ist die Abstimmung eines gezielten Bewegungsablaufes unter der Kontrollfunktion des Zentralnervensystems (Gehirn, Rückenmark).
Das koordinative Training basiert auf 5 fundamentale Fähigkeiten:

  • Räumliche Orientierungsfähigkeit
  • Bewegungsempfindung
  • Rhythmusfähigkeit
  • Gleichgewichtsfähigkeit
  • Reaktionsfähigkeit.


Das propriozeptive Training beansprucht ganz stark das Sehnen-, Bänder-, Knorpelsystem und wirkt vorbeugend auf verschiedene Verletzungen des Gelenk- und Muskelsystems. Im Vordergrund dieses Trainings stehen die Ökonomisierung des Bewegungsablaufes, ein verminderter Krafteinsatz, eine Reduzierung des Sauerstoffbedarfs, ein verminderter Krafteinsatz, eine geringere Ermüdbarkeit. Das koordinativ – propriozeptives Training wird von Geräten wie Gymnastikreifen, Langbänken, Medizin-, Tennis-, Fußbälle, etc. unterstützt. Dieses Training zielt auf schnelle Schrittfrequenz, auf eine bessere Hüftdrehung, auf das schnelle Reagieren und eine Optimierung des Bewegungsschatzes.
Mag. Dritan Baholli
Sportwissenschaftler
Konditionstrainer Rapid Wien


Wien, im Februar 2008/info232

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