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Sequenzprotokoll

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Sequenzprotokoll

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Definition

Um den ganzen Film, der sich aus einzelnen Sequenzen zusammensetzt, zu erfassen, bedient man sich in der Filmanalyse dem Sequenzprotokoll. Eine Sequenz bezeichnet eine Handlungseinheit, die mehrere Einstellungen umfasst und sich durch ein Handlungskontinuum von anderen Handlungseinheiten unterscheidet. Handlungseinheiten werden durch Ortswechsel, Veränderungen der Figurenkonstellation und/oder einem Wechsel der erzählten Zeit (Erzählzeit) markiert.
Im Sequenzprotokoll wird in wenigen Sätzen das Geschehen, das sich durch den Handlungsort und die darin auftretenden Personen entfaltet, beschrieben.
Es dient dazu, sich im Gesamtaufbau des Films zu orientieren: Das Sequenzprotokoll schafft dabei einen Überblick, der die weitere Auseinandersetzung mit dem Film erleichtern soll (ist dabei aber nur Hilfsmittel, nicht Selbstzweck).

Zugehörigkeit

Übergeordnete Begriffe

Filmanalyse

Filmprotokoll

Verwandte Begriffe

Einstellungsprotokoll

Plot

Story

Untergeordnete Begriffe

Analysewerkzeug

Sequenz

Sequenzgrafik

Subsequenz

Erstnennung

AutorIn

Becker, Wolfgang / Schöll Norbert

Jahr

1983

Publikationstitel

Methoden und Praxis der Filmanalyse. Untersuchungen zum Spielfilm und seinen Interpretationen

Publikationsart

Monographie

Beispiele

Weiterführende Literatur

Hickethier, Knut. Film- und Fernsehanalyse. 4. Aufl. Stuttgart: Metzler, 2007. Print.

Faulstich, Werner. Die Filminterpretation. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1988. Print.

Korte, Helmut. Einführung in die Systematische Filmanalyse. 3. Aufl. Berlin: Erich Schmidt, 2004. Print.

  1. 04. Dec 2012

    Begriff:
    Das Buch wurde sicherlich auch auf englisch übersetzt.

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