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Reiz-Reaktions-Modell

Deutsch

Reiz-Reaktions-Modell

Stimulus-Response-Modell

Englisch

stimulus-response model

Französisch 

Definition

Das Reiz-Reaktions- oder Stimulus-Response-Modell ist ein Modell der behavioristischen Psychologie, das Reiz und Reaktion direkt, unmittelbar und monokausal verknüpft. Der Begriff Reiz bezeichnet hier nicht, wie in der Physiologie, ein diskretes physikalisches Ereignis, sondern sämtliche (relevanten) inneren und äußeren Reize einer gegebenen Situation.
In Bezug auf Medienwirkung besagt das Modell, dass Medieninhalte von allen Rezipienten gleich wahrgenommen werden und in der Folge nahezu identische Reaktionen auslösen. Hierbei wird der Kommunikationsinhalt mit der Effektrichtung gleichgesetzt. Es handelt sich um eines der frühesten Modelle zur Medienwirkung, das in der Folge vielfach widerlegt worden ist (siehe z. B. Nutzen- und Belohnungsansatz) und als überholt gelten kann.

Zugehörigkeit

Übergeordnete Begriffe

Kommunikation

Rezeption

Verwandte Begriffe

Nutzen- und Belohnungsansatz

Untergeordnete Begriffe

Adressat

Botschaft

Publikum

Herkunft - Etymologische Ableitung

Erstnennung

AutorIn

John B. Watson

Jahr

1913

Publikationstitel

Psychology as the Behaviorist views it

Publikationsart

Text

Beispiele

Visualisierung des S-R-Modells


(Bonfadelli 27)

Weiterführende Literatur

Bonfadelli, Heinz. Medienwirkungsforschung I. Grundlagen und theoretische Perspektiven. Konstanz: UVK Medien 1999. Print.

Watson, John B. Psychology as the Behaviorist Views It. Psychological Review 20 (1913): 158-177. Print.

 

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